CANape 16.0 – Alle neuen Funktionen
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CANape
Messen, Kalibrieren, Diagnose und Flashen von Steuergeräten

Steuergeräte-Kalibrierung mit CANape

Der primäre Einsatzbereich von CANape ist die optimale Parametrierung (Kalibrierung) von elektronischen Steuergeräten. Während der laufenden Messung kalibrieren Sie und zeichnen gleichzeitig Signale auf. Die Kommunikation zwischen CANape und den Steuergeräten erfolgt über Protokolle wie XCP oder über mikrocontroller-spezifische Schnittstellen mit der VX1000 Hardware. CANape bietet Diagnosezugriff, Busanalyse und die Einbindung analoger Messtechnik. Kalibrierdaten-Management und die komfortable Messdatenauswertung inkl. Reporting machen CANape zu einem vollständigen Werkzeug für die Steuergeräte-Applikation.

Vorteile

  • Offene und flexible Plattform durch Nutzung von ­Standards
  •  Messdaten unterschiedlichster Quellen zeitsynchron erfassen
  • Parameter komfortabel verstellen, verwalten und direkt an Server- oder Cloud-basierte Kalibrierdaten-Managementsysteme abgeben
  • Performante Anbindung an Steuergeräte und Sensoren (Radar, LIDAR, Video ...) mit höchsten Messdatenraten
  • Zuverlässige ADAS-Logging-Lösung für komplette Erprobungen
  • Komfortables Einbinden von Analogmesstechnik mit hohen Abtastraten
  • Data Mining für automatisches Auswerten von Messdaten
  • Visualisierung von Simulink/Stateflow-Modellen
  • Rapid-Prototyping-Plattform als effiziente Ablauf­umgebung für Code und Modelle
  • Offene Schnittstellen zur Hardware-Integration von Drittanbietern

Anwendungsgebiete Messung & Kalibrierung

Kalibrierung/Kenngrößenverstellung

Numerisches und grafisches Verstell-Fenster erlauben die komfortable Anpassung von Kennlinien und -feldern.

Die Darstellung der Kenngrößenwerte erfolgt entweder alphanumerisch oder grafisch. Frei definierbare Panels erlauben eine individuelle Benutzeroberfläche für das Darstellen und Verstellen von Kenngrößen. Die Kenngrößenverstellung bietet folgende Funktionalität:

  • Kenngrößenwerte verstellen Sie entweder online im Speicher des Steuergerätes oder offline im „Spiegelspeicher“ von CANape. Der Offline-Modus erlaubt es, Steuergeräteparameter ohne Verbindung mit dem Steuergerät vor- oder nachzubearbeiten.
  • Kenngrößenverstellung parallel zur Messdatenerfassung
  • Alle Parameter eines Steuergerätes sind in einem einzigen Fenster, dem Parameter-Explorer, kalibrierbar.
  • Strukturen mit Parametern können im Parameter Explorer ganzheitlich betrachtet werden.
  • Flashen von Code und/oder Daten
  • Aus der Messdatei kann ein Parametersatz mit den zum jeweiligen Messzeitpunkt gültigen Parameterwerten generiert werden.
  • Zusammenfassen von Parametersätzen zu neuen Versions­ständen und Zurückführung der Daten in die Softwareentwicklung über C-, H- oder MATLAB M-Files
  • Parametersatzdateien werden im CDM Studio verwaltet.
  • Parametersatzdateien können geladen und in Verstell-Fenstern visualisiert und bearbeitet werden. Damit sind auch Massen­operationen auf Parametersatzdateien möglich.
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Über die Mess- und Kalibrierprotokolle CCP und XCP erfasst CANape steuergeräteinterne Messgrößen synchron zu den Steuergeräteprozessen. Die Messdaten der Steuergeräte werden zusammen mit den übrigen Messdaten (von seriellen Bussystemen, GPS, Audio, Video oder von sonstigen Messgeräten) zeitsynchron aufgezeichnet und auf verschiedenste Arten dargestellt. Mit dem Multirekorder-Konzept lassen sich gleichzeitig verschiedene Messungen konfigurieren und unabhängig voneinander starten und stoppen. Jeder Rekorder speichert dabei die Messwerte in einer separaten Datei ab.

     

Merkmale der Messdatenerfassung und -visualisierung in CANape:

  • Zur grafischen Darstellung stehen verschiedene Fensterarten und benutzerdefinierbare Panels zur Verfügung.
  • Das ASAM-Messdatenformat MDF 4.x schreibt Messdateien ohne einen zeitraubenden Postprozess zum Sortieren. MDF 4.x unterstützt auch Messdateien mit einer Größe über 4 GB.
  • Das Logging von CAN-Busdaten erfolgt wahlweise in BLF- oder MDF- 4.x-Format.
  • Ausführliche Darstellung der DAQ-Listen-Ausnutzung in der Messkonfiguration
  • Optimierte DAQ-Listen-Konfiguration, die unabhängig von Datentypen für den maximalen Datentransfer sorgt
  • Analyse der Buskommunikation im Trace-Fenster
  • Im Steuergeräte Source Code definierte Strukturen können als Messobjekt verwendet werden.
  • Virtuelle Signale können online mithilfe der internen Skriptsprache oder mit MATLAB/Simulink-Modellen aus der Ver­knüpfung realer Größen unterschiedlichster Quellen berechnet werden.
  • Umfangreiche Triggermöglichkeiten zur gezielten Daten­aufzeichnung inkl. Vor- und Nachlaufzeiten (auch für Audio und Video)
  • Zeitsynchrone Erfassung von skalaren Werten und Arrays
  • Entschlüsselung von verschlüsselten CAN-Botschaften
  • Nutzung von CANape als Standalone-Datenlogger
  • Konfiguration der Vector Datenlogger für CCP- und XCP-Messungen inkl. Seed & Key Handling
  • Abhängig von der eingesetzten Schnittstelle sind mit der VX1000 Mess- und Kalibrierhardware Daten­raten von mehr als 100 MByte/s aus dem Steuergerät möglich.
  • Sichere und zeitsynchrone Dokumentation von Fahrsituationen über Audio- und Videoaufzeichnung ohne Tastatureingabe

Unterstützte Hardwareschnittstellen und Protokolle

  • Unterstützung von CAN, CAN FD, Ethernet, BroadR-Reach, FlexRay, LIN und MOST
  • CCP
  • XCP on CAN, CAN FD, FlexRay, Ethernet, BroadR-Reach, RS232
  • KWP2000 on K-Line
  • ISO 14230 (KWP2000 on CAN) und ISO 14229 (UDS)
  • Transportprotokolle ISO/TF2 und VW-TP2.0
  • ISO 14229 (UDS) über FlexRay mit dem ISO-Transportprotokoll sowie den Transportprotokollen „AUTOSAR“ und „BMW“ auf Anfrage
  • Monitoring von SAE J1939 und GMLAN
  • Schnelle Controller-Interfaces wie Nexus, DAP, JTAG, DigRF und AURORA über die Vector Vector Mess- und Kalibrierhardware VX1000
  • Weitere auf Anfrage.
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Das VX1000 System ist eine modulare Lösung mit einem Datendurchsatz von mehr als 100 MByte/s für Mess- und Kalibrieraufgaben. Es kann im Fahrzeug, an Prüfständen und im Labor verwendet werden. Für höchsten Datendurchsatz bei minimaler Laufzeitbeeinflussung des Steuergerätes erfolgt der Datenzugriff über mikrocontroller-spezifische Daten-Trace- und Debug-Schnittstellen.
Durch den Einsatz des standardisierten XCP on Ethernet-Protokolls binden Sie neben CANape auch andere Mess- und Kalibrier-Tools an. In Abhängigkeit vom verwendeten Controller beeinflusst eine Messung den Controller praktisch nicht.

Basismodule VX1132 und VX1060, VX1453 Generic HSSL POD, VX1543A Serial POD
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  • Vector skalierbare Mess- und Kalibrierhardware VX1000 für höchste Datenübertragungsraten von mehr als 100 MByte/s
  • Vector Schnittstellen für CAN, CAN FD, LIN, FlexRay, Ethernet und MOST
  • Yokogawas schnelle Messtechniklösung RAMScope über die AUD-Schnittstelle
  • ETAS XCP-on-Ethernet-Schnittstelle für Fahrzeugsteuergeräte XETK
  • Compact Dynamics Lösungen für die Steuergeräte-Anbindung über Dual Ported RAM
  • iSYSTEMs On-Chip & In-Circuit Emulationen für unterschiedliche Prozessoren und über verschiedene Debugger-Schnittstellen
Unterstützte Messsysteme/ Hersteller für die Steuergeräte-Kommunikation
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CANape zeichnet als Stand-Alone-Datenlogger vollautomatisch Messdaten auf. Mit Hilfe vorbereiteter Messkonfigurationen erfasst das Tool steuergeräteinterne Daten synchron mit analogen Mess- und Busdaten

Datenlogging leicht gemacht

Datenlogger sind autonom arbeitende, robuste Geräte, die fest im Fahrzeug verbaut sind und über einen längeren Erprobungszeitraum Messdaten aufzeichnen. In Kombination mit einem marktüblichen Industrie-PC bietet CANape alle Voraussetzungen für den Einsatz als Datenlogger:

  • Zeitsynchrone Signalaufzeichnung von verschiedensten Quellen: Steuergeräte, Kommunikationsbusse, Messsensoren, Video, Audio und GPS.
  • Start einer vorkonfigurierten Messung ohne Interaktion mit dem Anwender.
  • Fehlertolerante Messung: Treten Fehler auf, wird die Messdatenerfassung fortgeführt beziehungsweise neu aufgesetzt, etwa bei einem Kommunikationsabbruch.
  • Mit Triggerbedingungen reduzieren Sie das gespeicherte Datenvolumen und starten (Diagnose-)Skripte wie etwa Fehlerspeicherreports.
  • Aufzeichnung von Audio-Kommentaren während der Messung: Die mit einem Mikrofon aufgezeichnete Stimme des Fahrers liefert bei Analyse der Messdaten wichtige Zusatzinformationen zur jeweiligen Fahrsituation und ermöglicht dem Fahrer, beide Hände am Lenkrad zu lassen.
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  • NMEA-kompatible GPS-Empfänger
  • µEye-Kameras der Firma IDS Imaging Development Systems GmbH
  • Videosysteme für die Blickerfassung im Bereich Fahrsicherheitsforschung und der Mensch-Maschine-Interaktion:

    • faceLAB von Seeing Machines
    • Dikablis von Ergoneers

  • CANape unterstützt auch weitere Kameras, die über einen DirectX-Treiber verfügen
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Unterstützte Messsysteme für die Analog-/Digital-Messtechnik

Folgende Messsysteme lassen sich in CANape einbinden:

  • Vector I/O-Lösungen
  • Alle Messdaten-Erfassungsgeräte, die über den CAN-Bus mit dem PC verbunden sind, z.B. Geräte der Firmen Caetec, CSM, IMC oder Ipetronik 
  • AD-Scan MiniModul pro von CSM (2 Mbit/s Bandbreite mit übertaktetem CAN-Bus für bis zu 10 kHz Abtastrate)
  • CSM 800 kHz Messlösung über EtherCAT to XCP on Ethernet Gateway
  • ETAS Messmodulserie ES400 und ES600 - ES650
  • Analog- und Digitalmesskarten von NI inkl. der DAQmx-Serie
  • IMP-Thermomessmodule von Solartron
  • ADwin-Systeme von Jäger Computergesteuerte Messtechnik
  • QuantumX und SoMat eDAQ von HBM
  • Mx-SENS 8 über XCP on Ethernet von Ipetronik
  • faceLAB von Seeing Machines (Videosysteme für die Blickerfassung im Bereich Fahrsicherheitsforschung und der Mensch-Maschine-Interaktion)
  • Dikablis von Ergoneers (Videosysteme für die Blickerfassung im Bereich Fahrsicherheitsforschung und der Mensch-Maschine-Interaktion)

Für die Integration weiterer Messsysteme stehen Ihnen eine offene Schnittstelle zur Verfügung: Die DAIO-Schnittstelle (Digital/Analog-IO) für hochperformante Messlösungen. Die dazu notwendigen Treiber kann der Anwender selbst erstellen. Bei der Entwicklung unterstützt Vector Sie durch ein Development Kit, Beispiel-Code, Dokumentation sowie Dienstleistungen.

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Messen und Kalibrieren gemäß ASAM MCD3

Die Automatisierungsschnittstelle von CANape bietet Funktionen, die den symbolischen Zugriff auf Bus- und Steuergerätedaten ermöglichen. Positiver Effekt ist eine signifikante Zeit- und Kostenersparnis für potenzielle Anwendungsprogramme. Die Funktionalität der Automatisierungsschnittstelle gliedert sich in folgende Bereiche:

  • Geräte einrichten: alle von CANape unterstützten Bus- und Steuergeräteschnittstellen sind über die Automatisierungsschnittstelle verfügbar (CAN, LIN, FlexRay, Diagnose, CCP und XCP)
  • Messen: Unterstützt werden Funktionen zum Einrichten der Messkonfiguration, Starten und Stoppen des Erfassungsprozesses und zur Übernahme der Messdaten
  • Parameterwerte lesen und verstellen
  • Diagnose: Eingangsparameter setzen, Diagnosefunktionen ausführen, Ausgangsparameterwerte abfragen, Fehlerspeicher lesen
  • Skripte ausführen

Der typische Anwendungsfall für die Automatisierungsschnittstelle sind Prüfstände. CANape unterstützt sowohl die ASAM-Schnittstellen ASAP3 und ASAM MCD 3MC als auch ein problemorientiertes C-API und eine anwenderfreundliche, performante COM-Schnittstelle. Der Zugriff auf Diagnosedaten erfolgt ebenfalls über eine einfach zu nutzende Schnittstelle, die die Komplexität einer MCD3-D-Schnittstelle auf einige wenige Funktionen reduziert.

Ihre Vorteile im Überblick

  • Die universelle Schnittstelle von CANape erlaubt einer Client-Anwendung den Zugang auf die wesentlichen Fahrzeugbussysteme und ­Protokolle.
  • Hohe Flexibilität durch die komfortable Einbindung von CANape in unterschiedliche Tool-Ketten: so lässt sich CANape steuern über Excel, MATLAB M-Files, Prüfstände, Visual Basic-Programme und viele mehr.

 

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Anwendungsgebiete Diagnose & Flashen

Strukturierte Darstellung der vom Steuergerät unterstützten Diagnosefunktionen. Alle Diagnosefehler-Codes inklusive der Umgebungsdaten werden symbolisch angezeigt.

Neben der Diagnose einzelner Steuergeräte ermöglicht CANape mittels funktionaler Adressierung den steuergeräteübergreifenden Blick auf Fahrzeugfunktionen. Als physikalische Schnittstelle wird dabei neben K-Line auch CAN unterstützt. Sie greifen mit CANape symbolisch auf Diagnosedaten und Services zu. Die Beschreibungsdateien können dabei entweder im ODX-Format oder im Vector spezifischen CDD-Format vorliegen. Wenn keine spezielle Diagnose-Beschreibungs­datei vorhanden ist, erlauben die mitgelieferten generischen Dateien für UDS und KWP2000 den symbolischen Zugriff auf Funktionen und Rohdaten.

Als Diagnosetester bietet CANape folgende Funktionen:

  • Auswahl, Parametrisieren und Ausführen von Diagnose­funktionen in der Diagnosekonsole
  • Fenster zur Anzeige und Bearbeitung des Fehlerspeichers, symbolische Anzeige der DTCs und der Umgebungsdaten
  • Integrierter Zugriff auf Mess-, Verstell- und Diagnosedaten, z.B. mit Visualisierung der Fehlerspeichereinträge im Grafikfenster
  • ODX-gesteuerte Flash-Programmierung
  • Analyse sämtlicher Aspekte der Diagnosekommunikation im Trace-Fenster: Botschaften, Transportprotokolldaten, Protokolldaten und Diagnosedaten
  • Adressorientierter Zugriff auf A2L-definierte Steuergerätedaten über Diagnosefunktionen
  • Visualisierung des zeitlichen Ablaufs von Diagnosefunktionen
  • Skripte zur Automatisierung von Diagnoseabläufen
  • .Net liefert als Skriptsprache umfangreiche neue Diagnosefunktionen und ermöglicht den Austausch von Skripten zwischen den Vector Diagnosewerkzeugen – die Pflege von unterschiedlichen Skripten entfällt damit.
  • Einfach zu bedienende Automatisierungsschnittstelle für die Ausführung von Diagnoseservices
  • Funktionale Adressierung um mit einer Diagnosefunktion bspw. die Steuer­geräte-Identifikation mehrerer Steuergeräte abzufragen
  • Unterstützung von 3D-Servern auf Anfrage
  • Zugriff auf OBD-Daten mit spezifischer Darstellung im OBD-Fenster
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Das Flashen neuer Programmversionen wird sowohl über CCP/XCP als auch über Diagnoseprotokolle unterstützt. Diagnosebasiertes Flashen erfolgt am einfachsten mit Hilfe von vFlash Projekten. Das Flash-Tool von Vector unterstützt mehr als 50 unterschiedliche Flash-Spezifikationen mit benutzerfreundlichen Templates. Die steuergerätespezifischen Abläufe werden in vFlash Projekten realisiert. In CANape können Sie diese auswählen und direkt zum Flashen nutzen. 

 

Vielfältige Unterstützung beim Flashen Ihrer Steuergeräte
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Anwendungsgebiet Messauswertung

Messdaten-Auswertung und Data Mining

Komfortable Data Mining Bedienoberfläche für Automatisches Auswerten von Messdaten

CANape bietet Ihnen eine Vielzahl von Möglichkeiten, um die Daten der zurückliegenden Messungen komfortabel manuell und automatisiert zu bearbeiten und auszuwerten:

  • Skriptgesteuerte und somit automatisierte Auswertung von Messdateien
  • Arithmetische Auswertungen über die integrierte Programmiersprache, eigenen C/C++-basierten Funktionen oder mit MATLAB/Simulink-Modellen
  • Komfortables Durchsuchen und Analysieren großer Daten­mengen über die Data Mining-Bedienoberfläche
  • Komfortable Verknüpfung von Suchbedingungen ermöglicht die effiziente Beschreibung und Ausführung komplexer Analysen
  • Signalanzeige über der Zeit oder in XY-Darstellung
  • Manuelles Untersuchen der Signalverläufe durch Zoom-, Suchfunktionen und Messmarker
  • Einfügen von Kommentaren für die Offline-Analyse
  • Verwenden von individuell anpassbaren Druckvorlagen
  • Import und Export von unterschiedlichen Messdateiformaten
  • Exportieren von Sequenzen aus Messdateien mit synchronem Videoschnitt
  • Einfache Handhabung von Messdateien durch den Messdatei-Manager

Kundenprojekt Daimler AG: "Große Messdatenmengen rationell und flexibel analysieren"

Auf Prüfständen und in Dauerlauftests sammeln Automobilhersteller wichtige Informationen über das Verhalten von Fahrzeugkomponenten unter praxisnahen Bedingungen. Angesichts der dabei anfallenden riesigen Datenmengen und der komplexen Zusammenhänge ist jedoch das anschließende Identifizieren und Analysieren der relevanten Datensätze oft zeitaufwändig. Um die Analyse der Messdaten beim Testen von Automatikgetrieben zu beschleunigen, setzt die Daimler AG auf die automatisierte Datenauswertung des Mess- und Kalibrierwerkzeugs CANape.

Highlights Version 16.0

  • Einfacher und schneller Austausch von Projekten durch Ablage der Konfigurationsdateien in Containern
  • Gemeinsam aufgezeichnete Messdateien werden als zusammenhängende Messung dargestellt
  • Für die ADAS-Entwicklung erfassen Sie nun LIDAR-Sensordaten (z. B. Velodyne, Ibeo und Quanergy) und visualisieren diese aussagekräftig als Punktwolken im Scene-Fenster
  • Alle notwendigen Arbeitsschritte eines Applikateurs mit dem Kalibrierdaten-Managementsystem vCDM können aus CANape heraus durchgeführt werden
  • Direkte Kopplung zwischen CANape und vMDM (Vector Measurement Data Management) zur Messdatenabgabe und Analyse
  • Bei Entwicklung und Test von Klima- und Kühlsystemen visualisieren Sie thermodynamische Zustandsdiagramme für die Online- und Offline-Analyse mit der neuen Option „Thermodynamic State Charts"
  • Beim Diagnosetest unterstützt CANape jetzt DoIP (Diagnostics over Internet Protocol)
  • Präzise Zeitsynchronisierung (PTP/IEEE 802.1AS) während einer Messung mit UTC-Zeitstempeln und GPS-basierter Master Clock
  • ASAP2 Studio ist als Nachfolger des ASAP2 Editors integriert. Die überarbeitete grafische Oberfläche ist nach Anwendungsgebieten sortiert und ermöglicht eine schnelle, intuitive Bedienung.
  • Direktes Arbeiten auf Messdaten im Excel-Format ohne Umwandlung in eine MDF-Datei
  • Einfacher Vergleich mehrerer getriggerter Messergebnisse in der selben Anzeige

 

Mehr Infos und Tool-Demos erhalten Sie in der 65-minütigen Webinar-Aufzeichnung vom 16.01.2018.

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Einfacher und schneller Austausch von Projekten durch Ablage der Konfigurationsdateien in Containern

Der Austausch von kompletten CANape Projekten mit Kollegen oder Kunden wird sicherer und einfacher.
CANape Projekte bestehen aus mehreren Dateien, in denen die Informationen zu den eingebundenen Geräten und den verwendeten Fenstern, Signalkonfigurationen etc. beschrieben sind. Die Ablage der Projektinformationen erfolgt in einem offenen Projektverzeichnis auf Basis des Windows-Dateisystems. Idealerweise liegen alle im CANape Projekt verwendeten Dateien in diesem Ordner oder entsprechenden Unterordnern, was aber nicht zwingend vorgegeben ist.

Mit CANape 16.0 speichern Sie nun alle notwendigen Informationen und Dateien in einem Daten-Container ab. In diesem sind alle extern verlinkten Dateien integriert und werden somit bei der Weitergabe nicht mehr vergessen.

Ihre Vorteile:

  • Projekte lassen sich in nur einer Datei einfach und sicher mit Kollegen und Kunden austauschen
  • Die individuellen Vorteile von gemeinsam verwendeten Dateien bleiben vorhanden
  • Mit dem neuen „Project Manager“ verwalten Sie Ihre Projekte individuell und übersichtlich
Komfortabler Projektaustausch
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Gemeinsam aufgezeichnete Messdateien werden als eine zusammenhängende Messung dargestellt

Zwischen dem Start und Ende einer Messung erstellt CANape eine oder mehrere Messdateien. Ob es sich dabei um mehrere parallel arbeitende Rekorder mit unterschiedlichen Aufgaben handelt oder ob ein getriggerter Rekorder mehrere Messdateien hintereinander erstellt, ist für die Auswertung der Messdaten oft nicht relevant. Aus Sicht der Analyse handelt es sich unabhängig von der Anzahl der Messdateien um eine Messung.

CANape 16.0 unterstützt die Anzeige und Auswertung mehrerer Messdateien als eine zusammenhängende Messung. Die einzelnen Messdateien enthalten dazu eindeutige Identifier, anhand derer sie einer Messung zugeordnet werden. Beim Laden einer Messdatei werden automatisch alle dazugehörigen Messdateien des Rekorders geladen oder der Anwender bekommt einen entsprechenden Hinweis.

Unterstützt werden folgende Fälle:

  • Mehrere, zeitlich hintereinanderliegende Messdateien (z.B. durch Triggerung) werden als eine zusammenhängende Messung dargestellt. Eventuell vorkommende „Zeit-Lücken“ sind berücksichtigt.
  • Parallel aufgezeichnete Messdateien (z.B. durch das gleichzeitige Verwenden mehrerer Rekorder) werden parallel geladen und als zusammenhängende zeitsynchrone Messung dargestellt.
  • Eine Anzeige von parallel bzw. hintereinander aufgezeichneter Messdateien ist möglich
Gemeinsam aufgezeichnete Messdateien werden als eine zusammenhängende Messung dargestellt
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Für die ADAS-Entwicklung erfassen Sie nun LIDAR-Sensordaten (z.B. Velodyne, Ibeo und Quanergy) und visualisieren diese aussagekräftig als Punktwolken im Scene-Fenster

Das zeitsynchrone Aufzeichnen und Visualisieren von High-End-Sensordaten ist in der ADAS-Steuergeräteentwicklung notwendig. Die Sensordaten werden dabei entweder im Rohformat oder als bereits verarbeitete Informationen (Objekte) erfasst und aufgezeichnet. CANape ist durch seine Architektur in der Lage Sensoren unterschiedlicher Hersteller zu messen und zu visualisieren.
Neben der bereits verfügbaren Radar-Rohdaten-Erfassung unterstützt CANape 16.0 folgende LIDAR-Sensoren:

  • Velodyne (VLP-16, HDL-32E und HDL-64E)
  • Ibeo LUX
  • Quanergy M8

Die Visualisierung der Messdaten erfolgt über das neue Scene-Fenster, in welchem die empfangenen Punktwolken-Objekte in 3D dargestellt werden. Zur optimalen Auswertung stehen dabei verschiedene Ansichten sowie Rotations- und Zoom-Mechanismen zur Verfügung.

Für die ADAS-Entwicklung erfassen Sie nun LIDAR-Sensordaten (z.B. Velodyne, Ibeo und Quanergy) und visualisieren diese aussagekräftig als Punktwolken im Scene-Fenster
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Alle notwendigen Arbeitsschritte eines Applikateurs mit dem Kalibrierdaten-Managementsystem vCDM können aus CANape heraus durchgeführt werden

Zusammenarbeit im Team bei der Steuergeräte-Kalibrierung

Ein Kalibrierdaten-Managementsystem wie vCDM ist die datenbankgestützte Plattform für Applikationsteams. Durch klar definierte Arbeitspakete und Berechtigungen können große Abteilungen oder weltweit verteilte Teams schnell und übersichtlich koordiniert werden. Datenkonflikte durch paralleles Arbeiten an den gleichen Parametern werden erkannt und gelöst. Jeder Applikateur arbeitet mit den aktuellsten Datenständen. Ein effizientes Variantenmanagement und eine lückenlose Änderungshistorie stellen dies sicher.

Mit der neuen CANape Option „vCDM“ verfügt der Applikateur über alle Funktionalitäten, um mit vCDM zu arbeiten ohne ein zusätzliches Tool zu öffnen. Die Arbeitsflüsse sind für Applikateure optimiert und eng in die CANape Benutzeroberfläche integriert.

Darüber hinaus bietet die Option „vCDM“ ein alternatives Modell der Zusammenarbeit für kleine und mittlere Teams. Damit teilen Sie Parameteränderungen ohne Dateiaustausch, außerdem werden Konflikte automatisch erkannt und gelöst. Alle Anwender können gleichberechtigt alle Anwendungsfälle ausführen.

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Direkte Kopplung zwischen CANape und vMDM zur Messdatenabgabe und Analyse

Die wichtigsten vMDM Komponenten im Überblick

Mit der stetig zunehmenden Menge der aufgezeichneten Messdaten, die bei Entwicklung und Erprobung von Fahrzeugkomponenten entstehen, ist das leistungsfähige Management der Messdaten ein wichtiger Erfolgsfaktor für komplexe Projekte im Automotive-Umfeld.

vMDM (Vector Measurement Data Management) ermöglicht eine zentrale Lösung sowohl auf einem dedizierten Server im Unternehmensnetzwerk als auch in der Vector Cloud um Messdaten effizient zu verwalten und analysieren. Mit der Option „vMDM“ wird der Zugriff auf einen vMDM Server direkt aus CANape heraus ermöglicht.

Der Transfer von Messdaten vom PC des Anwenders zum vMDM Server erfolgt manuell oder automatisiert, zum Beispiel direkt nach Ende der Messung in CANape. Falls zu diesem Zeitpunkt keine IP-Verbindung zum Server besteht (z.B. während einer Erprobungsfahrt) wird der Upload von vMDM vorgemerkt und automatisch ausgeführt sobald wieder eine aktive Verbindung besteht.

Mittels der intuitiven, merkmalsbasierten Suchoberfläche finden Sie sehr einfach Messdateien in CANape und laden diese zur Offline-Analyse auf den Arbeitsplatzrechner herunter. In der nächsten Ausbaustufe von vMDM können dann automatisierte Data-Mining-Analysen auf dem vMDM Server ausgeführt werden, sodass die Arbeitsplatzrechner der Anwender von Routineanalyen entlastet werden.

Zusätzlich verfügen alle CANape Anwender mit dem Leistungsmerkmal „Lokales vMDM“ über die Möglichkeit die Messdaten ihres Arbeitsplatzrechners zu indizieren und so die täglichen Arbeitsabläufe bei der Offline-Auswertung effizienter zu gestalten.

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Professionelle Darstellung von thermodynamischen Zustandsdiagrammen

Bei Entwicklung und Test von Klima- und Kühlsystemen aller Art werden physikalische Größen wie Druck und Temperatur erfasst. Zur Auswertung der Systemparametrierung sowie der eingesetzten Komponenten und Kühlmittel benötigen Ingenieure aus dem Bereich Klimatechnik eine spezifische Datenvisualisierung für thermodynamische Abläufe.

Mit der Option "Thermodynamic State Charts" für CANape werden nun auch thermodynamische Daten zeitsynchron zu anderen Messdaten dargestellt. Aussagekräftige Zustandsdiagramme für die Online- und Offline-Analyse sind im State-Chart-Fenster visualisiert.

Ihre Vorteile:

  • Vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten zur individuellen Gestaltung der zur Auswahl stehenden Zustandsdiagrammtypen
  • Auswahl der thermophysikalischen Eigenschaften aus der umfangreichen Stoffdatenbibliothek TILMedia des Spezialisten TLK-Thermo GmbH, die sowohl eine Nutzung von Realgasen als auch Gemischen ermöglicht
  • Online-Berechnung der Zustandsdiagramme und damit individuelle Anpassung der Isolinien
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Beim Diagnosetest unterstützt CANape DoIP (Diagnostics over Internet Protocol)

Neben verschiedensten Diagnose-Anzeigefenstern unterstützt CANape seit längerem Standards wie UDS, KWP2000 oder OBD inklusive der benötigten Datenbanken.

Mit CANape 16.0 werden die bisherigen Bussysteme CAN, K-Line und FlexRay um das „Diagnostic over Internet Protocol“ oder kurz „DoIP ISO 13400“ erweitert. Zur genauen Analyse oder dem Debuggen der DoIP-Nachrichten auf dem Bus unterstützt das Trace Fenster ebenfalls die DoIP-Kommunikation.

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Präzise Zeitsynchronisierung (PTP/IEEE 802.1AS) während einer Messung mit UTC-Zeitstempeln und GPS-basierter Master Clock

Messsysteme mit immer kleineren Abtastraten erfordern eine angepasste Zeitsynchronisierung mit maximalen Abweichungen im niedrigen Mikrosekundenbereich.

Für Geräte, die über Ethernet verbunden sind, bietet sich eine Synchronisierung über PTP (Precision Time Protocol) an. Alle Zeitstempel der Geräte mit gleicher „Master Clock“ (Taktgeber) können ohne Korrektur direkt miteinander in Beziehung gebracht werden. Als weitere zuverlässige Quelle kann auch das UTC-Protokoll (Coordinated Universal Time) verwendet werden, welches von GPS-Satelliten ausgesendet wird. Interessant ist dies z.B. beim Datenaufzeichnen zweier nicht verbundener Messsysteme (Car2x-Kommunikation). Wenn beide Systeme mit UTC-Zeitstempeln arbeiten, sind die Messwerte synchron.

Zum Erfassen von Radar-, Lidar- oder Kamera-Rohdaten in Kombination mit mehreren VX1000 Systemen empfiehlt Vector den Einsatz der ADAS-Messtechnik-Plattform BRICK von b-plus. Dieser High-End-Logging-PC verfügt über eine spezielle Hard- und Softwarekombination mit dem b-plus XTSS-Service (Windows service for time synchronization). Über diesen Service kann eine UTC-synchrone Uhr bereitgestellt werden, welche über den integrierten PTP-Master anderen Busteilnehmern (PTP-Slaves) zur Verfügung steht.

CANape 16.0 greift über eine dedizierte Schnittstelle auf die UTC-synchrone Uhr des XTSS-Services zu. Dies ermöglicht es mit UTC-synchronen Zeitstempeln Messdaten aufzuzeichnen.

Präzise Zeitsynchronisierung (PTP/IEEE 802.1AS)
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Optionen

Objektverifikation für Fahrerassistenzsysteme und Optimierung von Bildverarbeitungsalgorithmen

Auswertung der objektiven Sensordaten und subjektiven Eindrücke während der Erprobung: Objektanzeige aus der Vogelperspektive und Überlagerung im Videobild des Multimedia-Fensters

CANape ermöglicht Ihnen bereits das zeitsynchrone Aufzeichnen und Darstellen von Video-/Audiosignalen mit Steuergeräteparametern, CAN-/LIN-/FlexRay-/MOST Busbotschaften und Analog-/Digital-, GPS-Signalen. Die Option Driver Assistance erweitert das Mess-, Kalibrier- und Diagnose-Tool CANape um eine Verifikationslösung für Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und um eine Testumgebung zur Optimierung von Bildverarbeitungsalgorithmen.

Anwendungsgebiete

Mit den flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten der Option Driver Assistance decken Sie viele der typischen Herausforderungen bei der Entwicklung von Fahrerassistenz-Systemen ab:

  • Überprüfung von Objekterkennungs-Algorithmen bei ACC (Adaptive Cruise Control), Stop&Go-Systemen sowie bei Parkassistenten mit Hilfe der Objektüberlagerung
  • Entwicklung von Spurhaltesystemen oder adaptivem Kurvenlicht durch Darstellung der Fahrspuren als Kurven
  • Sinnvolle Unterstützung beim Test von Systemen zur Verkehrszeichenerkennung durch Einbinden von Bitmaps
  • Entwicklung und Optimierung von Bildverarbeitungsalgorithmen
  • Unterstützung von Car2x-Funktionalitäten (Anzeige und Überlagerung im GPS-Fenster)
Eigenschaften und Vorteile

CANape Option Driver Assistance stellt die von den Sensoren des Fahrerassistenzsystems erfassten Objekte in einem synchron zur Messung aufgezeichneten Videobild dar. Anhand der vom Steuergerät berechneten Objektdaten werden an der entsprechenden Bildposition im Videobild geometrische Symbole oder Bitmaps eingeblendet. Über den Abgleich der vom Steuergerät erkannten Objekte mit der realen Umgebung verifizieren Sie so schnell und zuverlässig die Objekterkennungs-Algorithmen des Steuergeräts. Zur Verifikation der Funktionalität von Bildverarbeitungsalgorithmen binden Sie diese als DLL in CANape ein.
Einfache Konfigurierbarkeit, hohe Flexibilität und komfortable Bedienung zeichnen die Option Driver Assistance aus.

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Komfortabler Austausch von Parametersätzen innerhalb eines Teams

Einfaches Laden eines geteilten Datenstands in CANape

Ein Kalibrierdaten-Management System wie vCDM koordiniert die Zusammenarbeit in großen, weltweit verteilten Teams. vCDM umfasst viele Funktion zur Organisation der Arbeitsteilung und für das Rechte- und Variantenmanagement. Das System ist offen konzipiert, um verschiedene Datenquellen und Werkzeuge zu unterstützen.

Die CANape Option vCDM bietet für viele Anwendergruppen ausreichend Funktionalität, um mit vCDM zu arbeiten. Die Arbeitsflüsse sind für Applikateure optimiert und eng in die CANape Benutzeroberfläche integriert. Darüber hinaus bietet CANape Option vCDM ein leichtgewichtiges Modell der Zusammenarbeit für kleine und mittlere Teams.

Die Vorteile im Überblick
  • Hohe Anwenderakzeptanz durch nahtlose Integration in CANape und intuitive Benutzeroberfläche. Alle Arbeitsschritte werden in einem Tool durchgeführt.

  • Sicherer Datenaustausch durch Konflikterkennung und Konfliktlösung bei gleichzeitiger Parameteränderung durch zwei Bearbeiter

  • Große Transparenz durch Änderungsverfolgung der Parameterwerte
  • Keine Investitionskosten bei Nutzung des Vector Cloud Angebotes (Abschreibung über Betriebskosten)
  • Skalierbare Lösung: Von zwei bis zweitausend Nutzer. Ein Upgrade auf vCDM ist möglich.
  • CANape und vCDM Server: Zwei bewährte Anwendungen optimal aufeinander abgestimmt
  • CANape Option vCDM kann auch auf einem bestehenden vCDM System betrieben werden
Grundfunktionen

Der  Anwender  arbeitet  mit  der  CANape  Datenstandsverwaltung.  Beliebige  Datenstände  können  einfach  mit  anderen Nutzern geteilt werden. Die eingeladenen Kollegen können diese Datenstände anschließend direkt in ihr CANape laden. Änderungen  an  Parametern  sendet  der  Anwender  ins  Netzwerk.  Gleichzeitig  werden  Änderungen  von  Kollegen  auf  dem eigenen PC aktualisiert. Auftretende Konflikte durch gleichzeitiges Ändern am selben Parameter werden sofort angezeigt und durch den Anwender gelöst. Sie sehen wer zu welchem Zeitpunkt Änderungen an einzelnen Parametern vorgenommen hat.

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Professionelles Messdaten-Management

Die wichtigsten vMDM Komponenten im Überblick

vMDM (Vector Measurement Data Management) ist die Lösung zum effizienten Verwalten großer Datenmengen aus Entwicklung, Prüfstandsläufen und Fahrerprobung. Mit vMDM speichern Sie Messdaten sicher ab, schützen die Daten vor unberechtigtem Zugriff und erleichtern den Austausch von Messdaten zwischen verteilt arbeitenden Teams. Rechenintensive und umfangreiche Analysen, Klassierungen und Reports werden in vMDM ohne Performance-Einbußen des Arbeitsplatzrechners ausgeführt. Mit der Option vMDM erhalten Sie aus CANape und vSignalyzer heraus direkten Zugriff auf alle in vMDM gespeicherten und verwalteten Messdaten.

Die Vorteile im Überblick
  • Sicheres Speichern der Messdaten von Prüfständen, aus Erprobung und Dauerlauf
  • Datenschutz durch Organisation der Messdaten in Collections und Vergabe von anwenderspezifischen Rechten
  • Komfortables Suchen, Filtern und Darstellen von Messdaten
  • Automatische Indizierung der Messdaten im Rahmen des Datenimports
  • Flexibel verwendbarer Index aus Attributen der Messung, aus Analyseergebnissen und aggregierter Daten anderer Systeme
  • Automatisierte Datenanalyse und Data Mining in vMDM ohne Performance-Minderung der Anwender-PCs
  • Projektspezifisches Reporting von Messdaten und statistischen Auswertungen auf den Metadaten
  • Skalierbare Lösung für den Multi-User-Betrieb
  • Vertraute Arbeitsumgebung, da vMDM nahtlos in die Vector-Toolumgebung integriert ist. Skripte, Datenanalysen und Data-Mining-Funktionen definieren Sie wie gewohnt in vSignalyzer oder CANape.
  • Minimale IT-Aufwände bei cloudbasiertem Betrieb
Grundfunktionen
  • Integration von vMDM in CANape und vSignalyzer zum Navigieren, Suchen und Datentransfer
  • Interaktive und automatisierte Datenanalyse der im vMDM Server gespeicherten Messdaten in CANape oder vSignalyzer
  • Einfaches Exportieren von Messdateien vom vMDM Server mittels Drag & Drop
  • Anlegen von Queries zur Speicherung dynamischer Suchabfragen
  • Exportieren der Abfrageergebnisse im CSV-Format zum Erstellen von statistischen Auswertungen
  • Einrichten, Verwalten von Datenkatalogen, sogenannten Collections, sowie Benutzerrechten
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Simulink-Modelle komfortabel und effizient visualisieren und parametrieren

Komfortables Messen und Verstellen von Modellparametern. CANape stellt über XCP on Ethernet und den Simulink XCP Server den Zugriff auf Signale des Simulink-Modells her.

CANape bietet Ihnen ausgereifte Funktionen zur Visualisierung von Messdaten unterschiedlicher Quellen – synchron und zeitgenau. Mit der Option „Simulink XCP Server“ nutzen Sie CANape als Parametrier- und Visualisierungsoberfläche für Simulink-Modelle. Dabei werden die Parameteränderungen komfortabel in CANape durchgeführt und an das Modell übertragen. Messdaten aus dem Modell werden zur Laufzeit des Modells aus Simulink über das XCP-on-Ethernet-Protokoll an CANape gesendet. Sie greifen auf die Größen in Simulink genauso zu, als ob die Anwendung in einem Steuergerät ablaufen würde. Da die Berechnung der Modelle meist schneller als in Echtzeit abläuft, realisieren Sie kurze Iterationszyklen: Nach dem Berechnungszyklus analysieren Sie die Daten in CANape, ändern erneut in CANape die Parameter des Modells und starten dann den nächsten Berechnungszyklus.

Die Vorteile im Überblick
  • Komfortable Visualisierung von Signalen und Parametrierung von Verstellgrößen aus Simulink-Modellen in CANape
  • Parametrieren Sie aus CANape Ihr Modell (inkl. integrierter Binärkomponenten, wie z.B. DLL) in Simulink und stimulieren Sie es mit real erzeugten Messdaten als Eingangsvektor
  • Keine Instrumentierung des Modells für das Messen und Parametrieren notwendig
  • Mit CANape steht Ihnen ein Werkzeug zur Verfügung, das über den gesamten Steuergeräte-Entwicklungsprozess genutzt werden kann. Sie reduzieren damit die Anzahl der notwendigen Werkzeuge, Software-Pflegekosten, notwendige Schulungen usw.
Anwendungsgebiete

Im Rahmen der modellbasierten Software-Entwicklung werden die Funktionen von Anwendungen in einem iterativen Prozess überprüft. Dazu läuft das Modell immer wieder in Simulink von MathWorks ab. Mit dem Simulink XCP Server erhalten alle Funktions- und Software-Entwickler eine komfortable Möglichkeit, die Parameter zu verwalten und die Signale aus dem Simulink-Modell heraus effizient und ohne Instrumentierung zu messen. Die dabei verwendete CANape-Konfiguration kann in einer späteren Entwicklungsphase wiederverwendet werden.

Funktionen
  • In CANape stehen alle Anzeigefenster zur Visualisierung von skalaren Größen, Kennfeldern usw. zur Verfügung
  • Nutzen Sie die Parameterfenster und das CDM Studio (Calibration Data Management) für Veränderungen der Modellparameter in Simulink
  • Nur zur Stimulierung des Modells speisen Sie aufgezeichnete Messdaten als Eingangsvektor zur Laufzeit in das Model ein
  • Zur Stimulierung des Modells ist eine signalorientierte
    Instrumentierung notwendig
  • Für das Messen und Parametrieren ist keine signalspezifische Instrumentierung des Modells notwendige – per Drag & Drop wird nur ein einziger Block aus der Simulink CANape Bibliothek in das Modell eingefügt
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Bypassing-Berechnung mit deterministischem Zeitverhalten

Konfigurationsaufbau in CANape mit VN8900 und VX1000. Der im VN8900 integrierte Echtzeit-PC berechnet den Bypassing-Algorithmus.

Mit der Kopplung von CANape, VN8900 und der VX1000 Mess- und Kalibrierhardware steht Ihnen eine leistungsstarke Komplettlösung für Bypassing zur Verfügung. Dabei dient das VN8900 Netzwerk Interface als Berechnungsplattform und das VX1000 System stellt die hochperformante Mess- und Verstellverbindung zum Steuergerät sicher. In CANape erfolgt die Konfiguration der Gesamtlösung sowie die Visualisierung der Signale und Parameter.

Die Vorteile im Überblick
  • Mehrere Bypass-Berechnungen können parallel betrieben und aktiviert/deaktiviert werden

  • Deterministisches Zeitverhalten bei der Berechnung der Bypass-Funktionen

  • Als Ausführungsplattform der Bypass-Algorithmen dient das VN8900 Netzwerk-Interface mit integriertem Echtzeit-Rechner
  • Nahtlose Konfiguration des Bypass in CANape für VN8900
  • Visualisierung der Bypass- und des Steuergeräte-Modells in CANape mit Zugriff auf Messdaten und Parameter
  • Als Ablaufumgebung für DLLs aus dem modellbasierten Code-Generierungsprozess kann neben dem PC auch das VN8900 als Plattform genutzt werden.
Funktionen

Im Simulink-Modell oder C-Code definieren Sie Ihre Funktion und setzen an die Ein- und Ausgänge des Modells die CANape I/O-Funktionsblöcke.  Nach  der  Codegenerierung,  dem  Kompilieren  und  Linken,  steht  Ihnen  eine  DLL  für  die  Integration  in CANape zur Verfügung.

In CANape werden die Ein- und Ausgänge des Modells mit den realen Signalen aus dem Steuergerät verknüpft. Durch eine einfach  durchzuführende  Konfigurationsänderung  erfolgt  die  automatische  Verlagerung  des  Bypassing-Algorithmus  von CANape in das VN8900. Dabei werden alle relevanten Daten und Konfigurationen in das VN8900 geladen. Zur Laufzeit des Modells auf dem VN8900 erfassen Sie über die VX1000 Hardware, XCP on Ethernet, XCP on CAN, CAN, FlexRay oder I/O die notwendigen Input-Daten aus dem Steuergerät. Die Ergebnisse des Algorithmus werden wiederum über den gleichen Weg in das Steuergerät gesendet. Über CANape messen und verstellen Sie dann sowohl den Bypass-Algorithmus auf dem VN8900 als auch den Code im Steuergerät.

Ab CANape 13.0 ist es möglich auch mehrere Bypass-Algorithmen parallel auf dem VN8900 ablaufen zu lassen. So können z.B.  zwei    Funktionen  (DLLs)  berechnet  werden,  die  über  zwei  VX1000  Systeme  mit  zwei  Steuergeräten  verbunden  sind. Ebenso ist es möglich den Bypass-Algorithmus für das VN8900 zu konfigurieren und diesen dann als Stand-alone-Variante auf dem VN8900 auszuführen. Im Stand-alone-Betrieb wird nur ein Steuergerät unterstützt. 

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Darstellung von thermodynamischen Daten und aussagekräftigen Zustandsdiagrammen für die Online- und Offline-Analyse

Professionelle Darstellung von thermodynamischen Zustandsdiagrammen

Bei der Entwicklung und dem Test von Klima- und Kühlsystemen aller Art werden physikalische Größen wie Druck und Temperatur am Prüfstand oder Versuchsfahrzeug erfasst – zumeist zusammen mit weiteren Messsignalen und steuergeräteinternen Größen. Zur Auswerten der Systemparametrierung sowie der eingesetzten Komponenten und Kühlmittel benötigen Ingenieure aus dem Bereich Klimatechnik eine spezifische Datenvisualisierung für thermodynamische Daten.

Mit der Option Thermodynamic State Charts für CANape stellen Sie nun auch thermodynamische Daten zeitsynchron zu anderen Messdaten dar und erzeugen aussagekräftige Zustandsdiagramme für die Online- und Offline-Analyse.

Vorteile im Überblick
  • Vielzahl von Konfigurationsmöglichkeiten zur individuellen Gestaltung der zur Auswahl stehenden Zustandsdiagrammtypen
  • Auswahl der thermophysikalischen Eigenschaften aus der umfangreichen Stoffdatenbibliothek TILMedia des Spezialisten TLK-Thermo GmbH, die sowohl eine Nutzung von Realgasen als auch Gemischen ermöglicht
  • Online-Berechnung der Zustandsdiagramme und damit individuelle Anpassung der Isolinien
Funktionen

Mit der Option Thermodynamic State Charts lassen sich mit nur wenigen Klicks individuell gestaltete thermodynamische Zustandsdiagramme erzeugen. Diese erleichtern Ihnen beispielsweise die Online-Analyse von automobilen Kältekreisläufen. Zur Auswahl stehen die verschiedenen Diagrammtypen:

  • Druck-Enthalpie (ph),
  • Druck-spezifische Volumen (pv),
  • Druck-Temperatur (pT),
  • Temperatur-Enthalpie (Th)
  • Temperatur-Entropie (Ts)

Bei der Konfiguration eines Diagramms wählen Sie aus einer Vielzahl von Stoffen aus, auch Gemische sind verfügbar. Aus den Messsignalen, z.B. für Temperatur und Druck, werden basierend auf den Stoffdaten, die für die Darstellung im Zustandsdiagramm relevanten Größen berechnet. Die Bestimmung fehlender Kreislauf-Eckpunkte wird ermöglicht.

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Produktbeschreibungen

Fact Sheet:

Produktinformationen

  • CANape (PDF)
  • Option Driver Assistance (PDF) – Objektverifikation für Fahrerassistenzsysteme und Optimierung von Bildverarbeitungsalgorithmen
  • Option vCDM (PDF) – Komfortabler Austausch von Parametersätzen innerhalb eines Teams
  • Option vMDM (PDF) – Direkte Kopplung zwischen CANape und vMDM zur Messdatenabgabe und Analyse
  • Option Simulink XCP Server (PDF) – Simulink-Modelle komfortabel und effizient visualisieren und parametrieren
  • Option Bypassing (PDF) – Bypassing-Berechnung mit deterministischem Zeitverhalten
  • Option Thermodynamic State Charts (PDF) – Darstellung von thermodynamischen Daten für die Online- und Offline-Analyse
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Komponente
Empfehlung
Minimum
Prozessor
Intel Core i5
3.0 GHz oder höher
Intel Core 2 Duo
2.6 GHz
Speicher (RAM)
4 GB (spezielle Aufgabenstellungen können höhere Anforderungen an das System stellen. Wenden Sie sich bei Bedarf bitte an den CANape Support)
2 GB (32-Bit) oder 4 GB (64-Bit)
Festplattenplatz
≥ 2.0 GB (je nach verwendeten Optionen und benötigten Betriebssystemkomponenten)
Bildschirmauflösung
1280 x 1024
1024 x 768
Grafikkarte
DirectX 9.0c oder höher
Betriebssystem
Windows 10/8.1/7 (32-Bit und 64-Bit)
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Sie haben technische Fragen und suchen nach einer passenden Antwort? Unsere KnowledgeBase hält die wichtigsten FAQs für Sie bereit!

 

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Versionshistorie

Übersicht zu allen Releases und Service Packs der CANape Versionen 10.0 – 16.0.

CANape Version 1.0

Seit November 1996 nutzen Steuergeräte-Applikateure CANape (CAN application environment) um ein Reglerverhalten ohne Änderung des Programmcodes nur durch Änderung der Parametrierung an unterschiedliche Fahrzeugmodelle anzupassen. Im Lauf von 20 Jahren flossen tausende neuer Funktionen und Wünsche der Anwender in das Werkzeug ein.

Bitte die Kategorie wählen, zu der Downloads angezeigt werden sollen:

Training

CANape Grundlagen Workshop

In den angebotenen Workshops erwerben Sie ein grundlegendes Verständnis von CANape.

Sie haben bei Vector die Möglichkeit Ihre CANape Kenntnisse auf vielfältige Weise aufzubauen und zu erweitern. Als Einstieg in CANape empfehlen wir unseren CANape Grundlagen Workshop. Für die angebotenen Aufbaukurse empfehlen wir zunächst den Besuch des Basiskurses. Es können jedoch alle Kurse unabhängig voneinander gebucht werden.

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