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Unbürokratische Spende rettet Leben von COVID-19 Patienten in der Pandemie

Vector spendet dem Klinikum Stuttgart die Mittel für eine dringend benötigte, weitere Lungen-Ersatzmaschine (ECMO) zur Behandlung von Corona-infizierten Patienten. Vector reagiert damit spontan auf das dringende Hilfegesuch des Klinikum Stuttgart.

 

Das Klinikum Stuttgart hat von Vector die Finanzierungszusage für ein dringend benötigtes ECMO-Gerät zur Behandlung schwer an COVID-19 erkrankter Patienten erhalten. Der Begriff ECMO steht für „Extrakorporale Membranoxygenierung“ und beschreibt ein medizintechnisches Gerät, das außerhalb des Körpers die Lungenfunktion teilweise oder ganz unterstützt. Das Klinikum Stuttgart besitzt bereits drei ECMO-Geräte, kann aber allein mit diesen die große Zahl vor allem junger COVID-19 Patienten in der 3. Welle nicht versorgen. Um das Leben dieser Menschen retten zu können, wird dringend ein weiteres ECMO-Gerät benötigt.

Die Geschäftsleitung der Vector Informatik hat sehr unbürokratisch geholfen und die Mittel in Höhe von 80.000 EUR zur Beschaffung dieses speziellen Geräts bereitgestellt.

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, in dieser außerordentlichen pandemischen Situation helfen zu können. In dieser Zeit sind medizinisches Personal und die Einrichtungen bis an die Belastungsgrenzen und darüber hinaus gefordert. Unbürokratische und schnelle Unterstützung ist jetzt von größter Bedeutung, um Menschenleben retten zu können,“ so Dr. Stefan Krauß, einer der drei Geschäftsführer von Vector.

„Diese schnelle Hilfe hat das Team unserer Intensivstation tief beeindruckt. Wir sind alle sehr dankbar für diese Unterstützung. Wir können die Patienten unserer Region so exzellent versorgen. Ich bin sehr glücklich in einer Region zu leben, in der sich Firmen wie Vector so engagieren. Im Namen des Pflege- und Ärzteteams und aller Patienten bedanke ich mich herzlich“, so Prof. Dr. Tobias Schilling, Ärztlicher Direktor des Departments für interdisziplinäre Akut-, Notfall- und Intensivmedizin.

Das Stiftungsersuchen des Klinikum Stuttgart hatte erst am Montag, dem 03.05.2021 zunächst die Vector Stiftung erreicht. Die Dringlichkeit sofort erkennend, stimmte man sich mit dem Träger der Stiftung, der Vector Informatik ab. Noch am selben Tag fiel die positive Entscheidung für die lebensrettende Spende.