21.9.2026

Coretura setzt auf Alloy Kore als Grundlage seiner Software-Defined-Vehicle-Plattform für Nutzfahrzeuge

Coretura, das Joint Venture von Daimler Truck und Volvo Group, wählt zentrale Softwarebasis für sein Vehicle OS, um SDV-Innovationen zu beschleunigen

Vector, ein führender Ecosystem Partner für softwaredefinierte Systeme, und QNX, eine Geschäftseinheit von BlackBerry Limited (NYSE: BB; TSX: BB), gaben heute bekannt, dass sich Coretura, das von Daimler Truck und der Volvo Group gegründete Joint Venture für Nutzfahrzeuge, für Alloy Kore entschieden hat. Die gemeinsam von QNX und Vector entwickelte zertifizierte Softwarebasis, soll Coreturas Vision der nächsten Generation softwaredefinierter Nutzfahrzeuge weiter vorantreiben. Die Entscheidung unterstreicht Coreturas Vorreiterrolle bei der Neudefinition der Entwicklung, Bereitstellung und kontinuierlichen Weiterentwicklung von Nutzfahrzeugen durch Software-Updates. Gleichzeitig handelt es sich um den ersten Design Win für Alloy Kore und stärkt damit dessen Rolle als zuverlässige Grundlage für Innovationen im Bereich softwaredefinierter Fahrzeuge (SDV).

Treiber der Transformation von Nutzfahrzeugsoftware
Coretura entwickelt eine SDV-Plattform für Nutzfahrzeuge, die auf einer gemeinsamen Plattform und einem gemeinsamen Standard basiert. Zur Umsetzung dieser Vision hat sich Coretura für Alloy Kore als einheitliche, sicherheitszertifizierte Grundlage seiner Softwareplattform innerhalb der SDV-Plattformarchitektur entschieden. Die Lösung ist für Hochleistungsrechner (High-Performance Computing, HPC) im Nutzfahrzeugumfeld ausgelegt.

„Coretura wurde gegründet, um Mobilität im Tempo des technologischen Fortschritts weiterzuentwickeln“, sagte Johan Lundén, CEO von Coretura. „Wir schaffen eine neue Branchenbasis, die es unseren Kunden ermöglicht, sich auf differenzierende Applikationen zu konzentrieren. Die Entscheidung für Alloy Kore ist ein konsequenter Schritt auf diesem Weg. Sie unterstützt uns dabei, Nutzfahrzeuge zu entwickeln, die auch lange nach ihrer Markteinführung kontinuierlich intelligenter, sicherer und leistungsfähiger werden.“

Alloy Kore als strategische Grundlage für SDVs
Die Automobilindustrie bewegt sich mit hoher Geschwindigkeit auf Fahrzeuge zu, die von hunderten Millionen Codezeilen gesteuert werden. Das heute bestehende fragmentierte Entwicklungsmodell führt jedoch zu Ineffizienzen, Integrationsproblemen und steigenden Kosten. Alloy Kore begegnet diesen Herausforderungen mit einer einheitlichen, skalierbaren Softwarebasis, die ein sicherheitszertifiziertes Echtzeitbetriebssystem mit vorintegrierter sicherer Middleware zur Bereitstellung auf HPC-Systemen vereint. Das Ergebnis sind ein deutlich geringerer Integrationsaufwand, kürzere Entwicklungszyklen, vereinfachte Zertifizierungsprozesse sowie mehr Freiheit für OEMs, ihre Entwicklungsinvestitionen gezielt auf markendifferenzierende Anwendungen zu konzentrieren.

Implementierung über die Vector Distribution
Coretura hat sich über die Vector Distribution für Alloy Kore entschieden, die einsatzbereite Implementierung der Plattform von Vector. Auf Basis der Alloy-Kore-Architektur kombiniert sie die Automotive-OS-Grundlage mit den Middleware-, Kommunikations- und Integrationslösungen von Vector für den Einsatz in HPC-Umgebungen. Für Coretura entsteht damit eine validierte und produktionsreife Softwareumgebung, die auf die Anforderungen seiner Nutzfahrzeugplattform zugeschnitten werden kann und gleichzeitig eine konsistente Softwarebasis über verschiedene Entwicklungsprogramme hinweg sicherstellt.

Vom Early Access zum ersten Kunden
Coreturas Entscheidung für Alloy Kore spiegelt einen zunehmenden Trend hin zu gemeinsam genutzten Softwaregrundlagen wider, bei dem Entwicklungsressourcen gezielt auf die Bereiche konzentriert werden, die echte Markendifferenzierung schaffen.

„Coretura steht für eine mutige Vision der Zukunft von Nutzfahrzeugen, in der Software zum zentralen Innovationstreiber wird. Die Entscheidung für Alloy Kore ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu softwaredefinierten Nutzfahrzeugen der nächsten Generation“, sagte John Wall, President von QNX. „Coretura schafft die SDV-Plattform, die diese Branche benötigt, und hat sich dabei für Alloy Kore als die zertifizierte Softwarebasis entschieden. Genau für diese Rolle haben wir Alloy Kore entwickelt.“

„Die Entscheidung von Coretura für Alloy Kore markiert einen wichtigen Meilenstein, nicht nur für unsere Plattform, sondern für die Weiterentwicklung softwaredefinierter Nutzfahrzeuge insgesamt“, sagte Dr. Matthias Traub, Geschäftsführer von Vector. „Die Branche benötigt eine offene, produktionsreife Softwaregrundlage, mit der sich Komplexität beherrschen und Innovationen schneller umsetzen lassen. Gemeinsam mit QNX haben wir Alloy Kore genau dafür entwickelt: als skalierbare Basis, die OEMs innerhalb einer Software-Defined-Vehicle-Plattform die Möglichkeit gibt, ihre Ressourcen effizient auf die Funktionen zu konzentrieren, die ihre Fahrzeuge im Markt wirklich differenzieren.“
 

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Über Vector

Vector ist ein führender Ecosystem Partner für die Entwicklung und den Betrieb softwaredefinierter Systeme. Seit mehr als 35 Jahren unterstützt Vector Hersteller und Zulieferer weltweit dabei, komplexe elektronische Produkte zu entwickeln, die höchsten Anforderungen an Funktionalität, Sicherheit, Cybersicherheit und Effizienz gerecht werden – in der Automobilindustrie und zunehmend auch in den Bereichen MedTech, Industrial, Rail, Agriculture and Aerospace.

Mit seinem starken Engagement für offene, modulare und skalierbare Softwareplattformen (Vehicle–Cloud) – basierend auf eigenen Komponenten und der nahtlosen Integration von Open-Source-Komponenten – ist Vector ein wichtiger Wegbereiter der Transformation hin zum Software-Defined Vehicle (SDV). Das Unternehmen arbeitet mit führenden Branchenunternehmen wie Mercedes-Benz und Mahindra an strategischen SDV-Initiativen zusammen. Das unabhängige Stiftungsunternehmen mit Hauptsitz in Stuttgart beschäftigt weltweit rund 4.500 Mitarbeitende und erzielte 2025 einen Umsatz von 930 Millionen Euro. 

Pressekontakt

Vector Informatik GmbH
Cordula Gielen
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