26.7.2026

Von der Theorie zur industriellen Systems-Engineering-Praxis

Wie modellgetriebene Konzepte in der industriellen Praxis funktionieren – Einblicke aus aktuellen Gastvorlesungen

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Modellgetriebene Entwicklung ist weit mehr als ein theoretisches Konzept. In drei diesjährigen Gastvorlesungen an führenden Universitäten zeigten Experten von Vector, wie zentrale Prinzipien der Model-Driven Software Development (MDSD) in der industriellen Praxis angewendet werden. PREEvision diente dabei als konkretes Beispiel für den erfolgreichen Transfer in ein kommerzielles Werkzeug.

Was im Hörsaal als Methode beginnt, wird in industriellen Projekten schnell zur komplexen Engineering-Praxis. Unter dem Titel „PREEvision: Model-Driven Engineering in the Wild – A Success Story of MDSE Practice at Vector PPT“ gaben unsere Experten Studierenden am Karlsruher Institut für Technologie, an der Universität Stuttgart und an der Universität Ulm einen praxisnahen Einblick. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Modelle aufgebaut, visualisiert und für die Entwicklung komplexer Systeme effizient genutzt werden.

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PREEvision eignet sich besonders gut, um Studierenden zu zeigen, wie modellgetriebene Entwicklung in einem industriellen Werkzeug konkret umgesetzt wird – von der zugrunde liegenden Datenstruktur bis zur täglichen Interaktion mit den Modellen.
Heiko Klare
Senior Manager Softwareentwicklung PREEvision
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Die Vorlesungen verdeutlichten, wie Anwenderinnen und Anwender über Diagramme, strukturierte Modellansichten und unterstützende Funktionen mit den Modellen interagieren. Gleichzeitig wurde sichtbar, wie technische Grundlagen wie Datentechnik, Metamodellierung und Modelltransformation die Produktfunktionalität von PREEvision prägen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Herausforderungen realer Engineering-Prozesse: wachsende Modellstände, Konsistenzmanagement, Baselines und der Umgang mit historischen Modellzuständen. Hier zeigte sich, wie eng Methodenwissen, Softwareentwicklung und praxisorientiertes Systems Engineering zusammenwirken.

Mit PREEvision zeigen wir, wie aus Konzepten der modellgetriebenen Entwicklung konkrete Engineering-Funktionen entstehen und wie diese Funktionen in industriellen Projekten echten Mehrwert bieten.
Martin Schend
Principal Software Development Engineer PREEvision

PREEvision steht für einen integrierten Ansatz im modellbasierten Systems Engineering (MBSE). Das Werkzeug unterstützt die Entwicklung komplexer cyber-physischer Systeme und verbindet Anforderungen, Architektur, Hardware, Software und Tests über eine konsistente Traceability. So entstehen durchgängige Informationen über alle Entwicklungsebenen hinweg – eine essenzielle Grundlage für robuste und zukunftsfähige Systeme.

Für Vector ist dieser Austausch mit Hochschulen ein zentraler Baustein, um technologische Konzepte frühzeitig verständlich zu machen, Innovationskraft zu fördern und den Wissenstransfer zwischen Forschung und industrieller Anwendung aktiv zu gestalten. Wer Systems Engineering nicht nur theoretisch beschreiben, sondern praktisch umsetzen will, benötigt integrierte Modelle, konsistente Daten und klare Traceability. PREEvision bringt genau diese Ebenen zusammen.