vFlash
Steuergeräte einfach und schnell flashen

vFlash - Programmieren von Steuergeräten über CAN, CAN FD, FlexRay, LIN oder Ethernet

vFlash ist ein einfach zu bedienendes Werkzeug zur Programmierung von Steuergeräten mittels Diagnose (z.B. UDS). Dank des vFlash Plugin-Konzepts kann vFlash für all Ihre Projekte eingesetzt werden. vFlash unterstützt bereits mehr als 130 verschiedene Flash-Spezifikationen von über 80 Fahrzeugherstellern und lässt sich leicht erweitern.

Vorteile

Flexibel

  • Flashen über alle für die Diagnose relevanten Netzwerke: CAN, CAN FD, LIN, FlexRay, Ethernet (DoIP, SoAd = AUTOSAR Socket Adaptor)
  • „Out-of-the-box“ Unterstützung zahlreicher Flash-Spezifikationen unterschiedlichster OEMs

Einfach

  • Einfacher Austausch vorkonfigurierter Flash-Projekte in einem Paket (.vflashpack)
  • Schnelle und unkomplizierte Erstellung von Flash-Projekten für unterschiedliche Bootloader, auf Basis der vFlash Templates

Schnell

  • Hohe Transferrate - Beispiel: Transfer von 1.000 kByte Daten in 36,6 s  (27,3 kByte/s) in ein idealisiertes Referenz-Steuergerät über CAN bei 500 kBit/s mit STmin = 0, BS = 0

Vollständig

  • Unterstützung unterschiedlichster Datenformate
  • Interaktive Steuerung über GUI oder automatisierte Steuerung über API
  • Remote Flashing: Software Update aus der Ferne

 

Anwendungsgebiete

vFlash ist konzipiert für alle Anwender bei Fahrzeugherstellern und Zulieferern, zu deren Aufgaben die (Re-)Programmierung von Steuergeräten gehört. vFlash erlaubt es Ihnen, Steuergeräte im Labor, an Programmierstationen, am Laborfahrzeug und im Fahrzeug sehr effizient zu flashen. 

Sie steuern vFlash über eine grafische Benutzerschnittstelle oder integrieren es einfach als Bibliothek in eine bestehende Umgebung. Mit der speziellen Variante „vFlash Station“ flashen Sie parallel bis zu acht Steuergeräte über einen jeweils eigenen Kommunikationskanal.

vFlash Bootloader Unterstützung

Vector bietet vorbereitete vFlash Templates (Plugins) für eine große Zahl unterschiedlicher Fahrzeughersteller bzw. Bootloader an.

Highlights Version 6

Der Vector Security Manager ist das Bindeglied zwischen den Vector Werkzeugen und den OEM-spezifischen Security-Implementierungen.

  • vFlash unterstützt jetzt den Vector Security Manager. Damit kann sich vFlash am Fahrzeug/Steuergerät authentifizieren - entsprechend unterschiedlicher OEM-spezifischen Implementierungen.
  • Basierend auf dem kommenden ISO-Standard 13400-3 für DoIP verschlüsselt vFlash jetzt optional die Kommunikation auf Basis von TLS.

 

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  • Ab vFlash Remote 6 erfolgt die Zuweisung des physischen Kommunikationskanals einfach durch den Experten und nicht mehr manuell durch den Spezialisten auf Fahrzeugseite.
  • Nützlich beim Remote-Flashen: die Lösch- und Verifizierungsphasen werden jetzt in der Fortschrittsleiste angezeigt.
  • Das Initialpasswort für den Zugang zum Online-Service kann nun innerhalb von vFlash Remote geändert werden.
  • Für vFlash Remote und Indigo Remote steht nun ein gemeinsamer Remote Access Point zur Verfügung. Er erlaubt sowohl das Flashen mit vFlash Remote als auch das Durchführen der Fahrzeugdiagnose mit Indigo Remote

 

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  • Kompatibler Austausch von Projekten auch mit vFlash Vorgängerversionen durch Speichern in der vorherigen Version
  • Flashen von Daten mit mehr als 4,3 GByte bzw. Adressierung jenseits der 4,3 GB-Grenze ist nun möglich
  • Unterstützung des netzwerkbasierten Kommunikationskonzeptes der neuen Vector Ethernet Netzwerk-Interfaces (bspw. VN5620)
  • Kommunikationsparameter einfach temporär über die Automatisierungsschnittstelle ändern, um identische ECUs (z.B. in Batteriestacks) mittels eines einzigen vFlash-Projekt zu flashen
  • Proprietäre ODX-F-Erweiterungen wie bspw. das Auslagern von Signaturen in externe Dateien werden nun unterstützt

 

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  • vFlash unterstützt jetzt bereits mehr als 130 verschiedene Flash-Bootloader (= Spezifikationen) von unterschiedlichen Fahrzeugherstellern in Form von Flash-Templates, ständig kommen neue dazu.
  • Die Kommunikation über HKMC Ethernet-Kommunikationsprotokoll „Eth Diag“ ist nun möglich

 

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Weitere Funktionen

  • Flexible Referenzierung der Flashware in der Entwicklungsphase zum schnellen Testen vorgenommener Code-Änderung oder einfacher Austausch vorkonfigurierter Flash-Projekte in einem einzelnen Paket
  • Tracing der CAN-Kommunikation zur späteren Analyse im Fehlerfall
  • Authentifizierung basierend auf den werkzeug-übergreifend einsetzbaren Security Manager Sourcen von OEMs und Zulieferern Absicherung der DoIP-Kommunikation mittels TLS (ISO13400-3).
  • Flexible Erweiterung der OEM-Flash-Sequenzen durch sogenannte “Custom Actions“, die vor und/oder nach dem Flashen ausgeführt werden
  • Direkte „native“ Programmierung von Daten im Intel-Hex, Motorola-S und Binär-Format oder alternativ Programmierung basierend auf Container-Formaten wie ODX-F und herstellerspezifischen Formaten
  • Dokumentation und Qualitätssicherung der Flash-Aktionen in Flash-Reports mittels Custom Action
  • Codierung oder Datensicherung mit Datenwiederherstellung mittels Custom Actions
  • Flashen von komprimierten und verschlüsselten Daten
  • Interaktives Flashen über die Benutzeroberfläche sowie automatisiertes Flashen über eine Programmierschnittstelle (C API und C# API), zur Prozessintegration und Einbindung in eine vorhandene Software-Umgebung
  • Validierung des Flashbootloaders im Steuergerät in Kombination mit CANoe.DiVa (über CAN, FlexRay, DoIP, LIN)
  • Standalone Flashing mit der intelligenten Diagnose Hardware VN8810
  • Gleichzeitiges Flashen mehrerer Steuergeräte über einen jeweils eigenen Kanal mit der Variante „vFlash Station“
  • Gleichzeitiges Flashen mehrerer identischer LIN-Steuergeräte mittels „LIN-Broadcast Flashen“
  • Flashen von Steuergeräten ortsunabhängig aus der Ferne mit vFlash Remote – auch außerhalb des Firmennetzwerks einsetzbar

Remote Flashing

Mit vFlash Remote haben Diagnoseanwender die Möglichkeit, ortsunabhängig und aus der Ferne Steuergeräte zu flashen.

Die Anwender profitieren von einem hohen Maß an Flexibilität und Zuverlässigkeit mit den folgenden Vorteilen:

  • Einfache Reprogrammierung von Steuergeräten aus der Ferne - völlig unabhängig vom Standort und ohne großen organisatorischen Aufwand oder Kosten
  • Hohe Flexibilität und Zuverlässigkeit, insbesondere bei Fahrzeugversuchsfahrten und Produktion von Steuergeräten im Ausland
  • Sicherheit und Zuverlässigkeit des Flash-Vorgangs
  • Intuitive Einrichtung der Kommunikationsinfrastruktur
  • Erhöhte Effizienz und reduzierte Kosten dank der Verwendung von bestehenden vFlash-Paketen.
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vFlash Remote Übersicht der Kommunikationsstruktur

vFlash Remote wird vom Experten beispielsweise in seinem Büro ausgeführt und steuert den Reprogrammier-Vorgang. Der Access Point läuft in der Ferne am Fahrzeug-/Steuergeräte-Standort und aktualisiert die Steuergeräte mit neuer Software. In der Ferne wiederum stehen für die Anbindung zwei mögliche Wege zur Verfügung.

  1. Einfach über das intelligente Diagnosegerät VN8810, das den vFlash Access Point bereits integriert hat.
  2. Über einen Windows-basierten PC mit installiertem vFlash Access Point und Vector Netzwerk-Interface.

Der dafür erforderliche vFlash Access Point ist über den TAB "Access Point Download" hier verfügbar.

Die zwischen vFlash Remote und vFlash Access Point aufgebaute Verbindung in der Ferne ist stets verschlüsselt. Damit ist sichergestellt, dass Flashdaten nicht von Dritten eingesehen oder manipuliert werden können. Außerdem ist die Übertragung der Flashdaten zum Access Point entkoppelt von der Reprogrammierung der Steuergeräte. Eine Reprogrammierung wird erst dann gestartet, wenn die zu schreibenden Daten vollständig auf den Access Point übertragen und plausibilisiert wurden.

Ein Plus an Transparenz erhält der Anwender durch eine kontinuierliche Fortschrittsinformation während des Flash-Vorgangs, eine qualifizierte Statusrückmeldung nach Abschluss und der optionalen Erstellung eines Reports zu Dokumentationszwecken.

vFlash Remote arbeitet wie vFlash auf der Basis von Flash Templates, die die Flashspezifikationen der einzelnen Fahrzeughersteller umsetzen. Derzeit sind über 130 Templates für mehr als 70 verschiedene Hersteller verfügbar.

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vFlash/Vector Remote Access Point - Anfrage / Download

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Unterstützte Netzwerk Interfaces

Interface CAN(FD) FlexRay LIN Ethernet
(DoIP, SoAd)
VN16XX X   X  
VN8810
(als standalone Flash-Device)
X   X X
VN5610A, VN5620, VN5640 X     X
VN7572, VN8970, VN8972 X X X  
VN7600, VN7610 X X    
VN7640 X X X X
VX10xx X(1) X(1)    
VX0312 X     X
PC interface       X(2)

(1) = mit Option CAN bzw. FlexRay

(2) = ohne SoAd Unterstützung

Editionen

vFlash Standard ist die Edition zur Reprogrammierung einzelner Steuergeräte über CAN (FD), LIN, FlexRay und Ethernet (DoIP und SoAd). Die Standard Edition kann auf einem PC, auf dem intelligenten Diagnostic Device VN8810, VN89xx und VT-System verwendet werden.

  • Bei Installation auf einem PC bietet vFlash Standard eine grafische Benutzeroberfläche zum Erstellen und Konfigurieren von Flash-Setups und zum Flashen von Steuergeräten. Eine einfache C- und C#-Programmierschnittstelle (API) dient zur  Erstellung eigener Anwendungen, die in vFlash zur Reprogrammierung verwendet werden können.
  • Bei Installation auf dem Diagnostic Device VN8810, kann vFlash als eigenständig und im Standalone-Modus verwendet werden.
  • Bei Installation auf einem VN89xx oder VT System wird vFlash in der Regel von CANoe gesteuert. In diesem Fall führt CANoe umfangreiche Testszenarien durch und startet vFlash, um die Steuergerätesoftware nach Bedarf zu ändern (z.B. Wechsel zwischen Testsoftware und Drive-Software).
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Die Edition vFlash Station dient zur parallelen Reprogrammierung von bis zu acht (8) Steuergeräten über jeweils einen separaten CAN- (FD), LIN-, FlexRay- oder Ethernet- (DoIP) Kanal. Die Edition wird auf einem PC verwendet. Sie bietet eine einfache C- und C#-Programmierschnittstelle (API), um eigene Anwendungen zu erstellen, die unterschiedliche Automatisierungsaufgaben ausführen und zusätzlich vFlash steuern.

Die Verwendung der vFlash Station wird durch mehrere im Lieferumfang enthaltene Beispiele (C++ und C#) verdeutlicht. Auf Basis dieser Beispiele kann eine existierende Automatisierungs-Software einfach erweitert werden.

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vFlash Remote ist eine zusätzliche Option, die vFlash erweitert, um Steuergeräte von einem entfernten Standort aus zu reprogrammieren. Die vFlash Option Remote benötigt eine aktuelle Version von vFlash.

Mit vFlash Remote flasht ein Steuergeräte/Modulexperte Steuergeräte einfach von seinem Büro aus per Fernzugriff - weltweit, beispielsweise in einer entfernten Entwicklungswerkstatt. Nur der Experte benötigt vFlash und die vFlash Option Remote. Auf der Fahrzeugseite ist nur der vFlash Access Point erforderlich. Er kann kostenlos von der Vector Website heruntergeladen werden.

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Produktbeschreibungen

vFlash Standard

  Empfohlen Minimum
Betriebssystem* Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (≥ version 1709)
CPU
Intel kompatibel
> 2 GHz
≥ 2 Cores
Intel kompatibel
1 GHz
2 Cores
Speicher 4 GB 2 GB
Bildschirmauflösung > 1280 x 1024
1024 x 768


vFlash Station

  Empfohlen Minimum
Betriebssystem* Windows 7 SP1, Windows 8.1, Windows 10 (≥ version 1709)
CPU
Intel kompatibel
> 2,5 GHz
≥ 4 Cores
Intel kompatibel
1 GHz
2 Cores
Speicher 8 GB 4 GB
Bildschirmauflösung** -
-


* Nicht virtualisiert. Die Ausführung in einer virtuellen Maschine ist möglich, wird aber nicht getestet. Der Betrieb mit Vector Hardware kann durch Virtualisierung beeinträchtigt sein (z.B. können größeren Latenzen auftreten).

** Nur Bibliothek, keine grafische Benutzeroberfläche

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