vCDM
Professionelles Applikationsdaten-Management

Professionelles Applikationsdaten-Management mit vCDM

Grafik zum Prozess des Kalibrierdaten-Managements
Die Funktionen von vCDM unterstützen alle Phasen des Applikationsprozesses:

vCDM ist die datenbankgestützte Plattform für Applikationsteams. Arbeitspakete und Berechtigungen vermeiden Datenkonflikte. Überschneidungen werden erkannt und aufgelöst. Datenänderungen lassen sich lückenlos verfolgen.

Durch Meta-Daten, Verwaltung von Abhängigkeiten, Komponenten, automatische Berechnung von Parameterwerten und Wiederverwendung von Arbeitspaketen wird eine große Anzahl von Varianten sicher beherrscht. Datenstände sind konsistent und haben eine hohe Datenqualität. Data Mining und Report-Funktionen steigern Qualität und Effizienz Ihres Prozesses.

Die grafische Darstellung und manuelle Verarbeitung von Applikationsdaten erfolgt mit dem vCDMstudio Editor.

Vorteile

  • Teameffizienz: Datenkonflikte vermeiden, erkennen und lösen
  • Nachvollziehbarkeit aller Änderungen
  • Universelle Einsetzbarkeit von vCDM: Alle Anwendungsdomänen und Steuergeräte-Architekturen werden unterstützt: Powertrain und Chassis, AUTOSAR Classic und Adaptive, Tier1 und OEM, Funktionsentwicklung und -simulation
  • Der komfortable Editor vCDMstudio ist Teil von vCDM und kann auch ohne die Datenbank für dateibasierte Aufgaben verwendet werden
  • Domänenspezifische Sichten visualisieren bestimmte Aspekte der Applikationsdaten in übersichtlicher Form (z.B. Function-Inhibit-Editor für OBD)
  • Moderne, Cloud-ready Systemarchitektur und Unterstützung global verteilter Teams
  • Alle Operationen sind für eine große Anzahl von Varianten optimiert

Highlights Version 6.8

  • Überprüfen der Safety- und Emissions-relevanten Parameter: Parameterklassifizierungen und Regelüberprüfungen für Kalibrierungsparameter
  • Variantenverwaltung für ADAS: Automatisches Verwalten der variantenkodierten Softwarebeschreibungen (A2L) entsprechend ihrer Variantensegmente
  • vCDMstudio für Applikations-Ingenieure: Direkter Zugriff auf vCDM Kalibrierprojekte mit der Option vCDM
  • Prozessverbesserungen: für den Import von Parameterdateien, bei den Änderungsprotokollen und dem Project Explorer
  • MATLAB/Simulink-Integration: ermöglicht das Verwalten von Kalibrierparametern für Test und Validierung
  • Open-Source-Datenbank: Unterstützung der Open-Source-Datenbank MariaDB
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  • Zuordnung von Parametern zu Klassifizierungen, z.B. Emission, Sicherheit
  • Hervorheben von klassifizierten Parametern im Editor und Nachverfolgen von Änderungen
  • Definition von Parameterprüfungen für Bereich, Monotonie, Steigung und einhüllende Min/Max-Werte
  • API zum Einbinden benutzerdefinierter Regeln
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  • Ein neuer Datensatzverwaltungsmodus extrahiert automatisch Variantendaten pro Segment in varianten-kodierten ASAM A2L-Dateien.
  • Die Verwaltung der Varianten erfolgt direkt auf den Variantensegmenten innerhalb einer Hex-Datei.
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  • Der intuitive Kalibrierdaten-Editor verbindet die lokale Datensatzverwaltung mit Kalibrierprojekten auf dem vCDM-Server.
  • Kalibrierprojekte sind nun auf dem lokalen PC verfügbar und können leicht mit lokalen Kalibrierdaten, z.B. aus Dateien aus anderen Kalibrierwerkzeugen wie ETAS INCA, verglichen werden.
  • Lokale Änderungen werden an den vCDM Server übermittelt und widersprüchliche Änderungen aufgelöst
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  • Harmonisierung des Imports von Parameterdateien zwischen vCDM, CANape Option vCDM und vCDMstudio
  • Einfaches Durchsuchen der Log-Ereignisse von Parameteränderungen in vCDM und vCDMstudio
  • Anpassbare Konfiguration der Ansichten von Struktur und Spalten im Projekt-Explorer
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  • Kalibrierdatenmanagement für Test- und Simulationsumgebungen
  • Verwendung von Simulink-Repositories als Software-Beschreibungen (A2L)
  • Nahtloser Austausch von Kalibrierdaten aus den Automobilformaten DCM, CDF und PAR in MATLAB-Formate
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  • vCDM Server unterstützt MariaDB als Datenbank
  • Reduzierung von IT-Kosten
  • Vereinfachte Produktbewertungen
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Funktionen

  • Wechseln des Anwendermodus: Der Anwender startet mit dem intuitiven und geführten Anwendermodus und kann später zum Expertenmodus wechseln
  • Integration in Applikationswerkzeuge: Direkter Start von vCDM Funktionen aus Mess­ und  Kalibrierwerkzeugen wie CANape und INCA ohne dieses Werkzeug verlassen zu müssen
  • Web­Browser­Zugriff: Einfacher Zugang für externe Organisationen und sporadische Nutzer
  • Integration in Unternehmensanwendungen: Integration von vCDM in Unternehmensanwendungen mit Hilfe der Programmierschnittstellen COM und SOAP
  • Domänenspezifische Erweiterung: Function Inhibit Matrix

Spezielle Funktionen

Die Abstimmung von Fahrzeugen wird von Applikateuren mit Werkzeugen wie CANape oder INCA durchgeführt.

Damit Applikateure für ihre Interaktion mit vCDM diese Werkzeuge nicht verlassen müssen, kann vCDM mit CANape und INCA gekoppelt werden:

  • Für INCA steht die standardisierte eCDM-Schnittstelle zur Verfügung.
  • Die Integration in CANape ist hochgradig optimiert auf die Besonderheiten und Funktionen von CANape und vCDM.

Das Herunterladen der neuesten Softwarestände von vCDM in das Applikationswerkzeug und das Abgeben der Applikationsdaten in vCDM ist aus dem Applikationswerkzeug heraus möglich.

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Screenshot web frontend of vCDM

Für den eingeschränkten Zugriff auf Applikationsdaten steht ein Web Browser basierter Zugang zur Verfügung. Dieser kann ideal dafür eingesetzt werden, externen Zulieferern, Werkstattbereichen, Softwareentwicklern und anderen sporadischen Nutzern einen Zugang zu vCDM zu gewähren.

Der Web Browser basierte Zugriff erfüllt alle üblichen IT Sicherheitsrichtlinien, um auch externe Organisationen anzubinden.

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vCDM unterstützt zwei Formen der Speicherung von Applikationsdaten:

  1. Daten werden adressbasiert in Intel-HEX oder Motorola S-Record Dateien gespeichert. Diese Form der Datenspeicherung ist nur für Steuergeräte lesbar.
  2. Daten werden in physikalischer Notation in Parametersatzdateien gespeichert. Diese Notation kann gut von Applikateuren interpretiert werden.

Die Umrechnung zwischen den beiden Notationen erfolgt mit Hilfe von A2L Dateien.

Das interne Datenbankmodell von vCDM verwendete die zweite Notation, um alle Daten steuergeräteunabhängig zu speichern.

Auf diese Weise sind weitreichende Analysen in kurzer Zeit möglich, da die Daten nicht aus der adressbasierten Notation in eine menschlich lesbare Form umgerechnet werden müssen.

Umfangreiche Reports können innerhalb weniger Sekunden erzeugt werden. Diese geben eine Übersicht aller Änderungen und ihrer Quellen aus,  prüfen die Konsistenz von Varianten oder identifizieren Optimierungspotential von Parametern.

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vCDM im "Software-as-a-Service"-Betrieb

Knappe IT-Ressourcen & begrenztes Budget

Illustration data manegement

Im Gegensatz zu einer Software für das Messen & Kalibrieren von Steuergeräten ist eine Datenmanagement-Lösung keine Einzelplatz-Lösung. Neben dem Nutzerzugang auf dem PC besteht vCDM aus einem Server und der Datenbank. Wie jede Unternehmenslösung erfordert vCDM daher die Unterstützung der IT-Abteilung für Betrieb und Wartung. Obwohl die IT-Aufwände gering sind, entstehen dem Fachbereich oft große Herausforderungen im Wettstreit um die knappen IT-Ressourcen. In vielen Fällen sind Zeitverzögerungen und zusätzliche, hohe interne Verrechnungskosten die Folge. Kleine Unternehmen und Fachbereiche entscheiden sich daher – trotz der fachlichen Vorteile – oftmals gegen den Einsatz eines Kalibrierdaten-Managements.

Der Bedarf für Kalibrierdaten-Management entsteht häufig aus den fachlichen Anforderungen in einem Projekt. Beim klassischen Software-Lizenzmodell müssen die Anschaffungskosten für eine Datenmanagement-Lösung vom Projektbudget bestritten werden, oder der Kauf über Budgetplanungen langfristig vorbereitet werden. Deshalb werden des Öfteren große Ineffizienzen durch manuelles Datenmanagement akzeptiert, da die Anschaffung einer Kalibrierdaten-Management-Lösung nicht praktikabel ist.

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Vector unterstützt Sie beim Einsatz von vCDM durch ein neues „Software-as-a-Service“-Angebot. Hierbei stellt Vector die erforderliche Infrastruktur (Hardware, Software & Datenbank) bereit, die von Ihnen projektbezogen gemietet werden kann. Dadurch entfallen alle Anschaffungs- und Pflegekosten.

Sämtliche Dienstleistungen zum Betrieb (Datensicherung, Wartung der Datenbank und vieles andere mehr) sind in den Mietkosten enthalten. Die jährlichen Mietkosten umfassen ebenfalls einen Software-Update inkl. Datenmigration, so dass immer die neuesten Produkt-Features genutzt werden können. Für fachliche und technische Fragen steht der Vector Support als Ansprechpartner bereit.
Der Fachbereich kann somit schnell und ohne Aufwand eine CDM-Lösung einsetzen und hat gleichzeitig völlige Kostentransparenz.

Durch viele Sicherheitsmaßnahmen (Verschlüsselung, Mandantentrennung, ISO 27001) ist eine hohe Datensicherheit gewährleistet. Ausgewählte, global verteilte Rechenzentren stellen schnelle Antwortzeiten sicher.

Dieses Software-as-a-Service-Angebot ist verfügbar ab vCDM Version 5.8 und ab CANape Version 15.0.

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  • Keine internen Aufwände für Installation, Betrieb und Pflege von vCDM Server & Datenbank durch Experten von Vector
  • Hohe Datensicherheit durch Mandantentrennung und ISO-27001-Zertifizierung
  • Alle Kosten für Betrieb und Wartung der Serverkomponenten sind in den Mietkosten enthalten
  • Schnelle Bereitstellung der Gesamtlösung
  • Bedarfsgerechte Skalierung der Serverkomponenten (Small, Medium, Large) auf Ihre Anforderungen
  • Kompetenter fachlicher und technischer Support im Rahmen der Vector Servicezeiten

Leistungsumfang:

  • Nutzerzugang über die vCDM-Client-Anwendung (Miete oder Kauf)
  • Jährliches Software-Update (ab dem 13. Monat)
  • Mindestumfang: 1 Jahr Miete, 5 Anwender
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Know-how

Alle Puzzle-Teile für die OBD-Dokumentation

Foto Puzzleteile für die OBD-Dokumentation
Durchgängiger Prozess ermöglicht die gesetzlich vorgeschriebenen Unterlagen für die On-Board-Diagnose schneller und fehlerfrei zu generieren

OBD-II und HD OBD erfordern zur Freigabe neuer Fahrzeugmodelle durch die Zertifizierungsbehörden umfangreiche Dokumentation vom Hersteller. Die Erstellung bedarf exakten Wissen der gesetzlichen Vorgaben, Details über die Implementierung der Überwachungsfunktionen im Steuergerät, Kenntnis über umfangreiche Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten, Einblick in die aktuelle Bedatung des Steuergerätes und vieles mehr. Neben der Komplexität dieser Aufgaben ist die Korrektheit (formal & inhaltlich) ausgesprochen wichtig, denn es drohen Bußgelder je zugelassenem Fahrzeug.

Ein strukturierter Prozess zur Erstellung von OBD-Dokumentation unterstützt Hersteller und Zulieferer bei den Herausforderungen und ermöglicht den Aufbau einer Wissensbasis. Mit einem durchgängigen Werkzeug wie vCDM werden alle beteiligen Ingenieure entsprechend Ihrer Aufgabe unterstützt und vorhandenes Wissens sinnvoll wiederverwendet. Dies führt zu erheblichen Zeiteinsparungen und hilft Fehler und damit Kosten zu reduzieren.

Produktbeschreibungen

Fact Sheet:

Produktinformationen:

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Systemvoraussetzungen

Damit Sie einen besseren Überblick bekommen, haben wir in dem folgenden PDF-Dokument die Systemanforderungen und Einsatzszenarien gegenübergestellt.

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Sie haben technische Fragen und suchen nach einer passenden Antwort? Unsere KnowledgeBase hält die wichtigsten FAQs für Sie bereit!

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Unterstützte Datenformate

Objektdatenformate Intel-HEX, Motorola S-Records
Parameterformate: DAMOS DCM, CSV/CVX, MSR PaCo, ASAM CDF 2.0, CANape PAR, MATLAB m-files
Steuergerätebeschreibungsdateien: ASAM A2L, CANape DB
Reportformate: Excel, PowerPoint, Word, PDF, HTML

Training

Im Vector Calibration Data Management Workshop lernen Sie die Grundlagen kennen um mit vCDM arbeiten zu können. Dabei steht der praktische Kalibrierprozess im Vordergrund. Zusätzlich werden weitere Funktionen von vCDM behandelt, die Ihnen helfen, Arbeitsabläufe zu vereinfachen.