Produktlinien und Variantenmanagement in der E/E-Entwicklung

Nahezu alle Elektrik-/Elektronik-(E/E-)Entwicklungen in der Automobilindustrie finden heute in einem Produktlinienansatz statt. Entwicklungsgegenstand ist nicht nur ein bestimmtes Fahrzeugmodell, sondern eine ganze Fahrzeugfamilie mit zahlreichen Antriebs-, Aufbau- und Ausstattungsvarianten. Häufig wird daher auch von einem E/E-Baukasten oder einer E/E-Plattform gesprochen. Aus einer solchen E/E-Produktlinie heraus müssen die verschiedenen Fahrzeugmodelle als Varianten unterstützt und mit Systemen und Komponenten versorgt werden. Ein effizientes Variantenmanagement hat für die Entwicklung deshalb entscheidende Bedeutung.

In PREEvision, unserer E/E-Entwicklungsumgebung, lässt sich eine Produktline in verschiedenen Modellebenen beschreiben: Anforderungen, logische Funktionsarchitektur, Softwarearchitektur, Hardwarearchitektur, Kommunikation und Leitungssatz. Sie umfasst die Gesamtheit aller Artefakte für mehrere verschiedene Produkte oder Varianten. Eine Variante ist ein vollständig ausgeprägtes Produkt und somit eine Teilmenge der Artefakte der Produktlinie. Ein Fachartikel behandelt dazu ein Beispiel aus dem Antriebsbereich.

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