Versionshistorie
2007-05-02: CANoe 6.1
Allgemeines
- Konfigurationen (*.cfg) und Testumgebungen (*.tse) können aus dem Dateimanager per Drag & Drop importiert/geöffnet werden.
- Die integrierte Dateimanager-Erweiterung zeigt Versionsinformationen zur Konfigurationsdatei (*.cfg), wenn Sie den Mauszeiger über der Datei positionieren. Wenn Sie die Datei doppelklicken wird automatisch das zugehörige Programm (CANoe oder CANalyzer) gestartet.
- Gleichartige Signale können im Grafik-Fenster zu Gruppen zusammengefasst werden. Für alle Signale einer Gruppe wird dieselbe Skalierung verwendet. So können Sie die Signale einer Gruppe sehr einfach untereinander vergleichen.
- Im Trace-Fenster können Sie jederzeit nach beliebigen Texten suchen.
- Die Hilfe zur COM-Schnittstelle wurde überarbeitet und steht nun als separate Technical Reference zur Verfügung.
- Der Konfigurationsassistent "Applikationskanäle zuordnen" bietet die Möglichkeit, eingesteckte Hardware vom Typ CAN/LIN/IOcab automatisch auf den richtigen Applikationskanal abzubilden (siehe Konfiguration: Kanalverwendung).
CAPL / CAPL Browser
CAPL
- In CAPL werden folgende 64-Bit-Datentypen unterstützt: INT64 (Ganzzahlwert mit 64 Bit), QWORD (unsigned mit 64 Bit)
- Zeitstempel von Botschaften können nun mit Nanosekundengenauigkeit verarbeitet werden. Damit werden Analysen von FlexRay-Clustern deutlich präziser.
- Makros für Kanal, Knotenname und Netzwerkname ermöglichen eine generische Programmierung von CAPL-Knoten. Diese können somit einfacher vervielfältigt und an andere Kanäle/Netzwerke angefügt werden.
- Eine neue Ereignisprozedur (on *) im Messaufbau reagiert auf alle eingehenden
- CAN-Botschaften (on message *),
- Diagnose-Requests (on diagRequest *) und
- Diagnose-Responses (on diagResponse *).
CAPL Browser
- Der Umfang der Compiler-Warnungen wurde erweitert. Außerdem können sie an- und abgeschaltet werden.
- Für CAPL-Befehle und Schlüsselworte gibt es nun eine kontextsensitive Hilfe. Diese öffnet sich automatisch, wenn Sie die Taste <F1> drücken, während der Cursor innerhalb eines CAPL-Befehls/Schlüsselworts steht.
Test
- In XML-Testmodulen werden nun auch Varianten unterstützt: In XML-Testmodulen können Varianten einer Testsequenz einfach erstellt und eingesetzt werden.
- Erweiterte Automatisierungs-Untertützung (COM) für den Testaufbau: alle Hauptfunktionen des Testaufbaus können über die COM-Schnittstelle gesteuert werden.
LIN
- Vollständige Unterstützung der neuen LIN 2.1 Spezifikation (benötigt Vectors XL-Interfaces und eine neue Treiberversion)
- LIN2.1 LDF- und NCF Beschreibungsdateien für Netzwerke und Knoten.
- Slave-Knoten-Konfiguration
- Assign Frame ID Range – neuer Service
- Save Configuration – neuer Service
- Read By Identifier – negative response für reservierte IDs 2-31
- Wildcards - z.B. NAD, supplier id, function id
- Event-triggered Frames: Kollisionsauflösung durch Schedule-Tabelle
- Status-Management: response error-Signal wird nicht gesetzt, wenn keine Response für einen Subscribed-Frame empfangen wird.
- Multi-Kanal Master-Knoten: LDF channel postfix
- Modellierung verschiedener Slave-Knoten-Typen: Slave-Knoten mit RAM/ROM/NVRAM
- Transport-Schicht: erweiterte Timings z.B. Timeout von 500 ms vor Slave-Response-Header
- Diagnose: diagnostic classes 1 bis 3 und entsprechende Diagnose-Dienste
- NAD 0x7E als Functional Address für Diagnose
- Bus Idle Timeout: timeouts sind erlaubt im Bereich 4-10 Sekunden
- SleepMode-Kommando: Daten-Bytes 1-7 werden auf 0xFF gesetzt
- User-Defined Frame (0x3E) ist reserviert
- Byte Arrays: Encoding erlaubt; Initial/default Wert wird im Big-Endian Format angegeben.
- Initial NAD: wird für Slaveknoten nach einem Reset genutzt, soweit im LDF definiert.
Erweiterungen der LIN-Features für LIN2.1:
- Bus Simulator: Simulation von LIN2.1 Netzwerken mit LIN Hardware
- Interactive Master: zeigt neue Konfigurations-Kommandos an und simuliert Event-Triggered-Frame Kollisionen.
- LIN Network Viewer: zeigt neue Konfigurations-Kommandos an
- LIN File Editor: Konsistenz-Checker und Vorlagen für 2.1 Dateien
- LIN Schedule Designer: Unterstützung der neuen Konfigurations-Kommandos und Schedule-Tabelle zur Auflösung von Event-Triggered-Frame-Kollisionen.
- Unterstützung von SAE-J2602 (US-LIN) Slave-Conformance-Tests (Benötigt Vectors XL-Interfaces und eine neue Treiberversion)
- Verbesserte Unterstützung der LIN1.3 Slave-Conformance-Tests (Benötigt Vectors XL-Interfaces und eine neue Treiberversion)
- Gateway-Tests für CAN-LIN und LIN-LIN
- Erweiterung des LIN-Stress-Feature-Set (Benötigt Vectors XL-Interfaces und eine neue Treiberversion)
- Überarbeiteter Replay-Block für LIN
MOST
- Trace Fenster
- Über Textsuche können interessierende Ereignisse besonders schnell aufgefunden werden.
- Die Schnellsuche im Kontextmenü erlaubt das schnelle Auffinden von Antwortbotschaften oder der zusammengesetzten MOST High Pakete.
- Der Ereignistyp wird platzsparend durch Symbole angezeigt. Ohne die Spalte Typ anzuzeigen kann erkannt werden, ob es sich um eine Knotenbotschaft, eine AMS Botschaft oder ein Paket handelt.
- Das individuelle Einfärben von Ereignissen ist jetzt über das Kontextmenü möglich.
- Der Export von Ereignissen ist nun auch für eine Selektion von Ereignissen möglich.
- Das Central Registry Fenster lässt sich nun mit dem Trace-Fenster synchronisieren. Die detailliertere Aufzeichnung des Ring-Scans erlaubt so eine einfache Verfolgung der Entwicklung der Registry im Zusammenhang mit den im Trace-Fenster dargestellten Ereignissen. Eine Dokumentation der Inhalte des Fensters ist nun über das Kopieren in die Zwischenablage möglich.
- Hardwarenahe Zustände, z.B. AllBypass, MPR, SBC und Light/Lock können nun im Grafik- und Daten-Fenster dargestellt werden. Das Grafik-Fenster erlaubt mit seinen aktivierbaren Messpunkten präzise Messungen des dynamischen Systemverhaltens.
- Interaktiver Generator Block (IG MOST): Der IG MOST erlaubt nun eine Umwandlung einer segmentierten AMS-Übertragung in eine Sequenz einzelner Botschaften. Durch nachträgliches Editieren der Sequenz können gezielt Fehler ins Protokoll eingespeist werden oder das Zeitverhalten bestimmt werden. Die Adressierung oder die InstanceID aller selektierten Botschaften kann nun in einem Schritt an die aktuelle Ringkonfiguration angepasst werden. Automatische Minimierung des IG MOST auf den für die Sendeschalter benötigten Platz.
- MOST High Protocol (MHP): Die im Verzeichnis Demo_MOST_CN\MOST_High_Protocol mitgelieferte MOST High DLL erlaubt nun eine Fehlereinspeisung. Dadurch können reale MHP Sender und Empfänger noch einfacher getestet werden. Desweiteren ist die Nutzung des Addresshandlers, ein sofortiger Abbruch der Übertragung, sowie kontinuierliches Streaming aus und in Dateien möglich.
- Abspielen von WAV- und MP3-Dateien: Die im Verzeichnis Demo_AddOn\MMSoundDll mitgelieferte DLL erlaubt das Abspielen von WAV- und MP3-Dateien von der Festplatte über die Soundkarte des PCs. Dadurch sind Benutzerhinweise oder reproduzierbare Sprachsteuerung für Tests sowie eine realistische Simulation von Audioquellen möglich. Die neue Version der DLL erlaubt neben dem Aufbau von Listen zu spielender Dateien auch den Zugriff auf die Zeitinformationen und die ID3-Tags von MP3-Dateien.
- Der Register Editor erlaubt jetzt die einfache Konfiguration der Routing Engine des OS8104 per drag&drop. Außerdem kann nun die Register-Belegung exportiert und zur genaueren Analyse weitergegeben werden.
- Anbindung von MAMAC an TCP/IP Sniffer möglich: Durch eine im Verzeichnis exec32\util_most mitgelieferte, modifizierte WinPcap DLL können MOST high Pakete an TCP/IP Sniffer wie Wireshark weitergeleitet und dort analysiert werden.
- Das Core Compliance Test Package (für Anwender mit Wartungsvertrag kostenlos verfügbar) wurde aktualisiert und um Callbacks erweitert, die es erlauben, Maßnahmen zu ergreifen, um das zu testende Gerät in den PowerOff oder SleepMode zu bringen.
FlexRay
- Asynchroner Monitoring-Modus für VN3x00 und FlexCard Cyclone II
- PDU-Unterstützung (mit OEM spezifischen Datenbank Format)
- Unterstützung von mehreren FlexRay Clustern (nur mit VN3x00)
- Im Simulationsaufbau können mehrere FIBEX-Datenbanken einem Cluster zugewiesen werden. Dies ist hilfreich, wenn zusätzliche Entwicklungs-Frames und Signale nicht in der Original-Datenbank verwaltet werden. Die Parameter zur Konfiguration des Netzwerk-Interfaces werden aus der primären Datenbank entnommen. Die Zuordnung lässt sich im Simulationsaufbau verändern.
- Triggerausgang zur Ansteuerung extern Geräte, z.B. Oszilloskop: Die FlexCard Cyclone II bietet nun weitere Konfigurationsmöglichkeiten zur Aktivierung des Triggers: Trigger auf verschiedene Fehler (z.B. clock correction failure,…), Trigger auf Slots und Zyklen
- FlexRay Sleep und Wakeup Simulation mit dedizierter CAPL Funktion
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