Versionshistorie

2011-04-11: CANoe 7.5 SP2 inkl. MOST, FlexRay, IP, J1939, ISO11783

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Die folgenden Änderungen werden mit Service Pack 2 (Update auf 7.5 Build 66) wirksam:

Generell:

  • C-API um in C programmierten Applikations-Code einfach in CANoe einzuhängen
  • Matlab-Modelle im CANoe Kontext können per XCPonCAN oder XCPonEthernet von Außen kalibriert werden. Zudem wird die Matlab-Version R2011a unterstützt
  • Zahlreiche neue Funktionen und Erweiterungen im Trace-Fenster wie:
    • Fading von Events die nicht mehr relevant für die aktuelle Anzeige sind
    • Analysefilter für Signal- und Variablenwerte
    • Analysefilter für Botschaften sind parametrierbar (Kanal, Rx / Tx, ...)
    • Zeitspalte für die Berechnung der Differenzzeit ab dem Referenzereignis
    • Konfigurierbare Sortierung der Signallisten (Alphabetisch, Startbit)
    • Visualisierung der Namespaces von Systemvariablen, neues Spaltenlayout für Variablen
    • Schnelle Schriftgrößenänderung im Trace-View
    • Verbesserte Statistik- und Difference-View
    • Optimiertes Kontextmenü und erweiterte Symbolleiste für schnellen Funktionszugriff
    • Verbesserte Funktion der Spaltenfilter und besseres Feedback dass sie gesetzt sind
    • Suche ist nun auch im Pausenmodus möglich
  • Signalgeneratoren im IG können nun auch mit einer Systemvariable verbunden werden
  • Die Darstellung von langen Symbolnamen mit Qualifizierung (Signale, Systemvariablen) in den Analysefenstern (Grafik- und Daten-Fenster) kann konfiguriert werden
  • Neue Zeichenoptimierungsart "Peak" im Grafik-Fenster
  • CANstress wird nun auch am VN8910 und am VT6000 unterstützt
  • Neues .NET-Interface zur Konfiguration des VT Systems
  • Neue CAPL-Funktionen zum Suchen und Ersetzen in Zeichenketten

Test Feature Set:

  • Neuer Check um Signalwerte gegen sich dynamisch verändernden Signalverläufen prüfen zu können "Hüllkurven-Prüfung"
  • Vergleich von Signalwerten gegen XML-Variable nun flexibler aufgrund automatischer Typkonversionen
  • Tester-Interaktionsdialog: weiter verbessert, insbesondere die Dokumentation im Test Report; wird nun wieder im Vordergrund geöffnet; Dateien von etwaig dargestellten Bilder werden nun nicht mehr exklusiv gelocked
  • Wartebedingungen die sofort zurückkehren (warten auf Signalzustand) setzen nun auch die in CAPL abfragbare "LastWaitingTime" korrekt.
  • Der Test Ausführungs-Dialog wird nun auch bei Anzeige auf mehreren Desktops bzw. deren Wechsel korrekt dargestellt.
  • Extended Navigation Report: K-Line-Ereignisse und einige neue LIN-Ereignisse werden nun auch bei blf-Loggings visualisiert
  • Dokumentation von Diagnose-Botschaften funktioniert nun auch für CAPL-Testfunktionen die innerhalb einer <preparation> section aufgerufen werden.
  • Ausführen mehrere Testmodule hintereinander (im Testaufbau) setzt vor dem Start die Verdicts zurück.
  • Zuweisung von Variablenwerten (mittels dem XML Attribut copy2var) funktioniert nun auch mit CANoe Realtime und VN8900.
  • Signal-Vergleichsfunktionen für Systemvariable und Umgebungsvariable bearbeiten nun den Vergleich gegen 0 immer korrekt.
  • Reporting von Diagnose-Diensten mit Zeichen aus ShiftJIS-Codierung korrigiert.
  • Testreport wird nun korrekt geschlossen auch wenn die Messung über COM beendet wurde
  • <windowcapture> kann nun auch in Testfall-Templates verwendet werden

BAP:

  • CAPL erlaubt nun den Zugriff auf die Parameter von BAP-Messages (siehe bapParamSet, bapParamGet und bapIsParamAvailable)

Diagnostic Feature Set:

  • Basis-Diagnose in CAPL ist nun auch mit dem VN8900 möglich
  • Timing-Parameter aus den Beschreibungsdateien werden für FlexRay-Diagnose nun auch angezeigt und können leicht verändert werden
  • LIN-Diagnose unterstützt nun auch die automatische Varianten-Identifikation
  • Das ASCII-Logging-Format unterstützt nun auch die K-Line Diagnose
  • Das Grafikfenster kann nun auch Werte von Parametern mit Texttabellen / Bitfelder darstellen
  • Aktuelle Version von CANdelaStudio View und EffectiveODX Viewer verfügbar

Option MOST:

  • VN2640, das Vector Interface für MOST150 wird nun unterstützt. Dieses USB-Interface bietet den Zugriff auf alle MOST-Kanäle mit hoher Bandbreite und sehr niedrige Latenzzeiten, sowie die für USB-Geräte typische einfache Installation.
  • Das Stressfenster unterstützt beim Einsatz mit VN2640 nun auch MOST150 und wurde um die Buslasterzeugung mit Ethernet-Paketen ergänzt.
  • Das Audio-Fenster kann jetzt auch für MOST50 und MOST150 Label routen, die eine von 4 abweichende Breite haben.
  • Der Import von Funktionskatalogen unterstützt nun auch Varianten der üblichen Beschreibung von ENUM-Werten.
  • Der Application-Socket von CANoe berücksichtigt nun auch Änderungen der MOST Spezifikation 3V0, die in den Erratas 1 und 2 beschrieben werden. Darunter sind Änderungen bezüglich des Powermasters und des Shutdownverhaltens, sowie Anpassungen diverser Timeouts.
  • Der CAPL Befehl mostGenerateBusloadCtrl(...) unterstützt jetzt den Buslaststress des Optolyzer G2 3150o. Diverse Parameter können über den Befehl MostSetStressNodeParameter(...) eingestellt werden.
  • Der CAPL Befehl MostGenerateLockError zur Ansteuerung des Lock-Stress-Modus bei MOST50 wurde korrigiert. Achtung: Bei existierenden Konfigurationen, die diesen Befehl nutzen, müssen jetzt die Parameter unmodtime und modtime vertauscht werden!

Option .FlexRay:

  • FIBEX Explorer Pro/View:
    • Anzeige von FIBEX 3.1 Datenbanken
    • Editieren von FIBEX 3.1 Datenbanken
    • Anzeige von Multiplexing-PDUs
    • CANoe PEX .FlexRay enthält den FIBEX Explorer View.
  • Unterstützung von PDU Multiplexing:
    • Gemultiplexte Signale werden nun entsprechend des Switch Codes in den Signalsenken und in CAPL ausgewertet.
    • PDU Panel und Node Panel stellen je nach Switch Code die passende Signalliste dar.
  • CAPL: Eine Qualifizierung über den Knotennamen wird in den FlexRay Frame- und PDU- Handlern sowie in den Wait-Funktionen für Frame und PDUs des TestfeatureSet (TestWaitForFrFrame, TestWaitForFrFrameError, TestWaitForFrNullFrame, TestWaitForFrPDU) unterstützt.
  • Symbol Explorer: Frames und PDUs, die von mehreren Sendern gesendet werden können (z. B.: XCP), sind nun zu einem Element in der Liste zusammengefasst.

Option .XCP:

  • Unterstützung von eindimensionalen Arrays
  • Connect und Disconnect während der Messung im GUI möglich: Aktivieren und deaktivieren einzelner XCP Signale während der Messung am GUI möglich
  • Tolerantes einlesen von CCP A2l Beschreibungen: Die Strukturen in der AML müssen nicht vollständig vorhanden sein

Option .IP:

  • Trace-Fenster: NDP-Flags können in der Detailansicht als Bitfelder dargestellt werden
  • Ethernet Packet Builder:
    • Automatische Längenberechnung für UDP-Pakete anhand der "IP Total Length"
    • Automatische Längenberechnung für IPv6 kann deaktiviert werden
    • Korrekte Funktionsweise der Navigationstasten und Taste <s>, um Pakete auszuwählen und zu versenden
    • Verbesserte Benutzerführung
  • Ethernet Interaction Layer:
    • Korrekte Funktionsweise von UdpOpen() in der OnStart-Funktion bei Verwendung des CANoe-Netzwerk-Stacks
    • Zusätzliche Fehlercodes für Socket-Verbindungen

Option .J1939:

  • Achtung: Keine Messung möglich ohne J1939-Schutzbit!
  • J1939 Scanner:
    • Herstellerkode und NMEA2000-Funktionen für die Interpretation des J1939-Gerätenamens aktualisiert
    • Working Set Members werden im Bereich "Working Set" aufgelistet
    • Anzeige im Bereich "Information" optimiert
  • J1939 Diagnose-Speicherzugriffsfenster:
    • Definition benutzerdefinierter SPACE-Werte
    • Auswahl der ID und SPN in Listenfeldern auch wenn die Datenbasis erst nachträglich eingefügt oder geändert wurde
  • Neue Beispielkonfiguration "UDS über J1939" zeigt die Simulation von J1939-ECUs mit UDS-Unterstützung
  • Datenbasis J1939.dbc:
    • SigType-Attribut einiger Signale zu "Control" geändert
    • Umrechnungsfaktor für Signale der TSC1 (PGN 0x0) verbessert
    • Zykluszeiten der PGs ACC1 (0xFE6F), EFL_P2 (0xFEDB) und IC1 (0xFEF6) verbessert
  • Trace-Fenster: Detailansicht unterscheidet zwischen Frame-Typen "J1939 PG", "NMEA 2000" und "J1939 reserved" anhand EDP und DP
  • J1939 Filterblock: verbesserte grafische Benutzeroberfläche
  • Write-Fenster: Ausgabe einer Warnung bei doppelter Knotendefinitionen in der Datenbasis
  • CAPL Generator J1939: keine Generierung von CAPL-Code für das Beantworten von ACL-Anforderungen (PGN 0xEE00) da diese von der J1939 Nodelayer behandelt werden
  • J1939 Interaction Layer: Erstellen einer Transportprotokoll-Verbindung auch nach "TPCM.Abort" möglich
  • J1939 XML Test Module Manager:
    • Testfall in Tabelle 5, Zeile 4 der J1939-82 Compliance-Tests verwendet Testmuster "initialize"
    • Grafische Benutzeroberfläche und Benutzerführung optimiert
  • J1939 Test Service Library:
    • CAPL-Testfunktion J1939TestWaitForPG() unterstützt Parametergruppen, die mit dem Fast-Packet-Transportprotokoll übertragen werden
    • Attribut "expect" des XML-Testmusters "J1939 Request Response" erweitert um den Wert "noResponse"
    • Stabilität gesteigert
  • GNSS Nodelayer:
    • Funktion GNSSGetCurGradient() auch für andere Simulationsmodi außer "kCourse" verwendbar
    • Höhe wird bei Wiedergabe einer GNSS-Protokolldatei berücksichtigt

Option .ISO11783:

  • Achtung: Keine Messung möglich ohne ISO11783-Schutzbit!
  • Virtual Terminal: erkennt Adressänderung vom Working Set Master aufgrund eines verlorenen Adress-Claimings
  • Interaktiver Task Controller: "WorkingSetMasterName" wird in der korrekten Reihenfolge gelesen
  • Trace-Fenster: ETP wird als Transportprotokoll hervorgehoben
  • Datenbasis ISO11783.dbc:
    • Sequence Control PGNs (SCCCM 0x8D00 und SCMCC 0x8E00)
    • Korrigierte Signale "SteeringSystemReadiness" und "EstimatedCurvature"
  • ISO11783 Nodelayer - Process Data API:
    • Funktion Iso11783PDDSetParameter() erweitert durch Parameter "autoUpdateVariable"
    • Korrekter Aufruf der Funktion Iso11783PDDOnDataChanged() (nur nach einer Wertänderung)
  • Weitere Änderungen sind in der Liste für CANoe Option J1939 zu finden.