CANoe RealTime stellt dem Anwender mit Windows CE eine weitere echtzeitfähige Ablaufumgebung zur Verfügung, deren deterministische Zeitverwaltung Voraussetzung für eine genaue Simulation von FlexRay-Systemen oder echtzeitfähige Testabläufe ist.
Das Diagnostic Feature Set kann neben CANdelaStudio Dateien (CDD) jetzt auch über ODX 2.0.1-Beschreibungsdateien parametriert werden. Dies erleichtert die Integration von CANoe in unterschiedliche Diagnose-Werkzeugketten.
Zum Versenden von Diagnosediensten unterstützt das Diagnostic Feature Set nun auch die funktionale Adressierung.
Im Trace-Fenster vereinfachen zahlreiche Funktionen die Analyse der Buskommunikation und die Konfiguration des Fensters zur Laufzeit.
Die CANstress Integration im Test Feature Set wurde erweitert und bietet nun direkten Zugriff auf die Stör- und Trigger-Parameter. Zudem können mehrere CANstress Module in der Testumgebung verwendet werden.
Das Test Feature Set kann über das COM-Interface gesteuert werden. Somit kann der Testingenieur sowohl Testumgebungen und Testmodule automatisiert konfigurieren als auch Testabläufe von externen Programmen starten und Ergebnisse abfragen.
Die Integration von Mess-Hardware wurde stark erweitert und bietet zum Beispiel Block-Transfer für analoge Eingänge und Interruptfähige Digitaleingänge. Damit ist es ohne große Systembelastung möglich, viele Messwerte einzulesen bzw. auf Flanken zu reagieren.
LINErweitertes Trace Window für LIN
Neues Spaltenlayout und optimierte Benutzerfreundlichkeit
Zusätzliche Spalten für einfachere LIN-Analyse
Konfigurierbares Event-Highlighting und Frametyp-Icons
TP-Observer für LIN-Diagnose definiert mit CANdela-Dateien
Neue CAPL-Signal API
Signal.Objekte/Callbacks für die einfachere Knoten-Modellierung
Mehrere Botschaftssignale können simultan aktualisiert werden
Spezielles Testmodul für LIN-Slave-Konformitätstests
Unterstützung von Konformitätstests für LIN1.3, LIN2.0 und J2602 Erweiterung von Test Feature Set für LIN
Neue COM-Schnittstelle für Testmodule
Unterstützung von XML-Gateway -Testpatterns
Spezielle Warte-Funktion für Event-Triggered-Frames
Neue Checks für Event-Triggered-Frames und Wakeup-Sequenzen
Erweiterung des LIN Stress Feature Set *
Emulation von Scheduling/Master jitter
Störung der LIN-Response und des Bitstroms als LIN-Response
Einfachere Stimulation von Event-Triggered-Frame-Fehlern und Checksummen-Fehlern
Erweiterung des LIN Analyse Feature Set*
Frei-konfigurierbarer Oszilloskop-Trigger
* Hierfür sind die Vector XL-Interfaces erforderlich
FlexRay
FlexRay Frame Panel: Komfortables Versenden von FlexRay Frames zur Stimulation des Netzwerks. FlexRay spezifische Parameter, wie Header-Flags und Cycle Multiplexing lassen sich zusätzlich zu den Payload-Daten bequem einstellen.
FlexRay Cluster Monitor Window: Zusätzlich zu einer allgemeinen Netzwerkstatistik analysiert dieses Fenster den Busverkehr und vergleicht diesen mit dem erwarteten Kommuniktionsverhalten, dass in der FIBEX Datenbank definiert ist. Knoten- und Frame- Views zeigen schnell und übersichtlich Abweichungen. Filter ermöglichen eine spezifische Analyse über dedizierte Frametypen (z.B. Netzwerkmanagement)
Integration der Vector FlexRay InterfacesVN3300 und VN3600: Die gemeinsame Nutzung von CANoe und den genannten Interfaces ermöglicht das flexible Senden von Botschaften ohne Registrierung, das Durchführen des Netzwerk-Startups ohne zweites Interface, kurze Latenzzeiten und hohen Datendurchsatz.
FIBEX Unterstützung: Neben den bestehenden Versionen wird natürlich auch die neueste FIBEX Release 2.0.0d unterstützt. Damit ist eine komfortable Konfiguration der Hardware Interfaces und die symbolische Auswertung in den Messfenstern möglich. Zusätzlich werden die Informationen zu Signalgruppen, Subframes und In-Cycle Multiplexing ausgewertet und in den Messfenstern übersichtlich dargestellt.
In-Cycle Multiplexing: Signale können mit einer kleineren Updaterate als die Zykluslänge übertragen werden. Der integrierte Signallayer berücksichtigt dies und sendet automatisch in den korrekten Slots.
CAPL: Spezielle CAPL Objekte für Frames, Signale und die Netzwerkkonfiguration ermöglichen eine einfache Erstellung von Simulationsmodellen. Zusätzliche Ereignisprozeduren für Nullframes und Errorframes runden den Funktionsumfang ab.
MOST
Trace-Fenster: Individuelles Einfärben von Botschaften und Botschaftsgruppen; Export der disassemblierten Botschaften
MOST High Protokoll: Disassemblierung der Anwendungsdaten und Anzeige von Protokollverletzungen im Trace-Fenster
Neuer MOST Filterblock: erlaubt eine wesentlich effizientere Selektion relevanter Botschaften und Botschaftsgruppen
Registry Fenster: arbeitet auch rein passiv, sowie auf Logging-Dateien und zeichnet den Aufbau der Registry auf
Eingabehilfe: erleichtert die Erstellung von CAPL Programmen
Wesentlich verbesserte Bedienung: Drag&Drop, Tastatursteuerung, mehr Funktionalität ist während der Messung am GUI bedienbar
Core Compliance Tests: für Anwender mit Wartungsvertrag ab 5.2 SP3
Logging: Triggerung auf MPR, Light&Lock und SBC; Unterstützung des OP2 und CCO Formats
Test Feature Set: erweitert für beobachtende Gateway-Tests und Systemüberwachung