Bei der Entwicklung komplexer Steuergeräteanwendungen sind immer größere Datenmengen zu verarbeiten, mehr Signale zu messen und eine steigende Zahl von Parametern zu optimieren. Die bisherigen Methoden zum Messen, Kalibrieren und Flashen stoßen hinsichtlich des benötigten Datendurchsatzes zunehmend an ihre Grenzen. Vor diesem Hintergrund gab die Entwicklung eines neuen Fernbereichsradarsensors bei der Robert Bosch GmbH den Anlass dazu, sich auf die Suche nach einem leistungsfähigeren und insbesondere auch zukunftsfähigen Messkonzept für die nächsten Steuergerätegenerationen zu machen.
Der vollständige Test elektronischer Steuergeräte mit einer großen Anzahl von Eingangswerten ist wegen des enormen Zeitaufwands meist nicht durchführbar. Um trotzdem eine hohe Testabdeckung und eine gute Testtiefe zu erreichen, setzt Daimler beim Software-Test von Elektro-Servo-Lenkungen auf eine Testfallreduzierung mittels Methoden der Grenzwert- und Einflussanalyse. In der praktischen Umsetzung kommen so genannte halbsynthetische Fahrmanöver als Referenz aus der realen Welt zum Einsatz. Der Beitrag beschreibt die Reduktion der theoretisch möglichen Testfälle sowie die Realisierung der Tests mit einem Entwicklung- und Testwerkzeug.
Audi is using FlexRay in their newest vehicles. The developed FlexRay network communication uses PDUs (Protocol Data Units) that are fully AUTOSAR compatible. PDUs are logical data containers for exchanging signals between applications and allowing greater decoupling from the underlying communication system. Audi benefited immediately from Vector`s CANoe as a bus analysis and simulation tool which can natively handle PDUs.
Erstmalig kam in der Entwicklung bei General Motors Europe (GME) eine vollständig automatisierte
Testfallerzeugung zur Validierung der Diagnose zum Einsatz. Der Artikel von GME und Vector Informatik
beschreibt die Einführung automatisierter Tests der Diagnoseimplementierung am Beispiel des
neuen Opel Insignia. Durch die Integration des Werkzeugs der Vector Informatik in die bestehende
Tool-Landschaft ergaben sich wirtschaftliche, zeitliche und prozesstechnische Verbesserungen im
Vergleich zur herkömmlichen, manuellen Validierung beim Opel Corsa.
In Zukunft soll die Datenkommunikation im Automobil auch über die Fahrzeuggrenze hinweg stattfinden. Speziell bei der Entwicklung von Anwendungen wie "Car2X" oder Ferndiagnose ergeben sich neue Anforderungen. Diese lassen sich mit einer entsprechenden Werkzeugunterstützung effizient lösen, indem CAN-Botschaften über eine Luftschnittstelle "tunneln".
Fahrerassistenzsysteme tragen dem wachsenden Verkehrsaufkommen Rechnung, indem sie den Fahrer deutlich entlasten. Um bei der Entwicklung solcher Systeme zu einer objektiven Bewertung der Regelalgorithmen zu kommen, setzt man beim Automobilhersteller BMW auf die Unterstützung durch das Mess- und Kalibrierwerkzeug CANape. In eine Erweiterung, die den speziellen Anforderungen zur Applikation von Fahrerassistenzsystemen gerecht wird, flossen auch viele Anregungen des Münchner Premiumherstellers ein.
Um die Parameter der FlexRay-Steuergeräte abzustimmen, kalibriert Audi diese über XCP on FlexRay. Eine Anforderung der AUDI AG war dabei die AUTOSAR-Kompatibilität der XCP Embedded Softwaremodule im Steuergerät. Vector Informatik passte dazu sowohl die XCP-Master- als auch die Slave-Software an und ermöglichte den Ingolstädter Elektronikentwicklern die effiziente Messung und Kalibrierung dank einer dynamischen Zuordnung der XCP-Bandbreite für FlexRay.
Um die steigende Anzahl komplexer Getriebe-Applikationsprojekte und deren Daten sicher zu beherrschen, war die Einführung eines neuen Applikationsdaten-Verwaltungssystems bei ZF Friedrichshafen erforderlich. AUTOMOBIL-ELEKTRONIK zeigt, nach welchen Kriterien ZF vorging und wie das Unternehmen von dem neuen System profitiert.
Bei der Elektronik-Entwicklung moderner Baumaschinen lässt sich auf Prüfständen bereits ein großer Teil testen und simulieren. Im fortgeschrittenen Entwicklungsstadium jedoch finden Tests und Probeläufe vorzugsweise unter Realbedingungen auf Baustellen oder in Testgeländen statt. Um die Bediener in der Fahrerkabine
nicht durch Mess-Equipment abzulenken, wurde für die Entwicklungs- und Analysewerkzeuge CANoe und CANalyzer
von Vector Informatik jetzt erstmals eine drahtlose Anbindung realisiert, um die Kommunikation der verschiedenen
Fahrzeug-Busse nun aus der Distanz aufzuzeichnen und zu analysieren.
Turbolader verhelfen insbesondere Motoren mit vergleichsweise kleinen Volumina zu beachtlichen Drehmomentaufbau und hoher Fahrdynamik. Die Aufladesysteme erfordern eine flexible Anpassung an die Motordrehzahl und den momentanen Leistungsbedarf. Für den Automobilzulieferer Borg-Warner Turbo Systems erschließt sich erhebliches Rationalisierungspotenzial bei der Entwicklung von Demonstrations-Fahrzeugen und beim Hardware-Equipment für On-Road-Dauerlauftests durch den Einsatz des Software-Tools CANape.
Die Synchronisation der Buskommunikation mit physikalischen Messwerten gehört zu den schwierigsten Herausforderungen beim Test von Steuergeräten. In der hier beispielhaft geschilderten Praxisanwendung war die Herausforderung, Daten von vier Messkarten in Echtzeit auszuwerten und mit der Buskommunikation zu synchronisieren.
Bei der MAN Nutzfahrzeuge AG dient ein integrierten Ansatz für das Management aller im
E/E-Entwicklungsprozess erzeugten Engineering-Daten und der dazugehörigen Teilprozesse
dazu, die Effizienz und Qualität der Entwicklung trotz zunehmender Komplexität der Elektroniksysteme
weiter zu verbessern. Die MAN Nutzfahrzeuge AG hat hierfür auf der Basis der
eASEE Toolsuite von Vector Informatik eine integrierte Entwicklungsdatenbank entwickelt
und eingeführt: den MAN Common Engineering Data Backbone.
Anzeigeinstrumente in Armaturenbrettern übernehmen eine immer größere Anzahl an Funktionen. Daher erfordert die Ausführung von manuellen Steuergerätetests, die Pass/Fail Erkennung und die Testberichterstellung viel Zeit. Dies führte wiederum dazu, dass Nippon Seiki immer mehr Ressourcen für Steuergerätetests
aufwenden musste, sodass die Senkung dieser Zeitaufwände zu einem wichtigen Thema wurde.