Die folgenden Änderungen werden mit Service Pack 3 wirksam:
Generell:
Trace-Fenster
Das Trace-Output-Fenster kann in zwei Ansichten (Splitter-Funktion) aufgeteilt werden. Damit können Sie zwei unterschiedliche Zeitabschnitte parallel analysieren.
Markieren Sie im Trace-Fenster ein Signal einer Botschaft, dann wird im Datenfeld die Position des Signals hervorgehoben.
In der Spalte Date/Time können Sie sich zusätzlich die reale Zeit mit Datum und Uhrzeit anzeigen lassen. Diese Information wird auch bei Offline-Analysen berechnet.
Visual Sequencer
Die Befehle sind nun übersichtlicher sortiert und leichter auswählbar.
Mit dem Check-Befehl können Sie einfache Überprüfungen in Ihre Sequenzen integrieren.
Mit dem Write-Befehl können Sie Ergebnisse in eine Datei schreiben.
Sie können den Visual Sequencer auch im Standalone-Betrieb verwenden.
Sie können vorhandene Generatoren auch direkt in Visuelle Sequenzen umwandeln.
Der State Tracker unterstützt nun auch die Daten-Historie (wie Trace- und Grafik-Fenster).
Standalone-Betrieb mit VN8900
Alle Daten können nun in einer BLF-Logging-Datei aufgezeichnet werden. Über einen CAPL-Knoten können Sie diese Aufzeichnung konfigurieren (z.B. Filtern, Zusatzinformationen eintragen, ...).
Systemmeldungen werden auf dem VN8900 automatisch geloggt. Sie können diese im Standalone-Dialog oder im Standalone-Manager anzeigen.
Im Standalone-Dialog oder im Standalone-Manager können Sie Dateien, die während einer Messung erzeugt wurden, wieder auf den Bedien-PC hochladen.
Sie können mehrere Konfigurationen auf das VN8900 laden und davon eine für die nächste Messung auswählen.
Sie können nun unterschiedliche Status-Informationen des VN8900 über den Standalone-Manager abfragen (z.B.: aktive Konfiguration, Prozessorlast, laufende Messung, ...).
Sie können die Vector Daten-Logger GL3000 und GL4000 nun als Interface-Hardware für reine Monitoring-Anwendungen einsetzen.
Vereinfachter Start des .NET Debuggers durch entsprechende Bedienelemente.
VT System
Neue Systemvariable CurBit beim Digitalmodul VT2516 gibt den aktuellen Bitwert an.
Beispiele in der Hilfe zeigen die Verwendung des VT Systems.
Startwerte-Fenster
Sie können nun mehrere Objekte gleichzeitig auswählen/konfigurieren.
Außerdem können Sie jederzeit während der Messung Startwerte für ein oder mehrere Objekte neu setzen.
Monitoring Modus mit GL3000/GL4000: CANoe kann die Logger der GL3000 & GL4000 Familien als Monitoring Interface verwenden und damit die Bussysteme im Fahrzeug beobachten.
CANoe kann nun auch Dateien im TTL-Logging-Format einlesen.
Diagnose Feature Set:
Der Dialog Diagnose/ISO-TP-Konfiguration wurde überarbeitet. Durch die Baumstruktur können Sie nun einfacher navigieren und haben eine übersichtlichere Zuordnung von Diagnose-Beschreibungen.
MDX-Diagnosedateien für Ford werden nun auch unterstützt.
K-Line: Die Timing-Parameter können nun angepasst werden; Sie können nun festlegen, ob "ECHO of bytes sent" erwartet wird.
Test Feature Set:
Allgemein
Beschreibung zur Integration von "Virtuellen Instrumenten" (LabVIEW VIs) in CANoe. Die Integration über FastDataExchange (FDX) ist in separatem Dokument beschrieben (siehe Link im Start-Menü).
Der Testreport enthält nun zusätzliche Informationen zu einem benutzten VT System.
VXT Sprache (VXT = Vector XML-Testmodule)
Neue Möglichkeit um den Kontrollfluss innerhalb von Testfällen mit if-Anweisungen und Schleifen zu beeinflussen. Diese Anweisungen sind geeignet um die Möglichkeit der Wiederverwendung zu verbessern.
Testfunktionen für den Fehlerspeicher <faultmem*> arbeiten nun neben UDS auch mit KWP2000.
FlexRay-Symbolauflösung für den Fall deaktivierter Busse korrigiert.
Testfunktion <diagservice> kann nun p2/p2ext dokumentieren auch im Timeout-Fall.
Der Gateway-Check <requestresponsecheck> kann nun nicht geroutete Werte wie SNA als korrektes Verhalten behandeln.
.NET-Testsprache
Unterstützung weiterer Reporting-Funktionen direkt im .NET-Code.
Weitere Konstruktoren stehen nun zur Verfügung, die die Verwendung dynamischer Signalen erlauben, welche mit Symbolen aus der Datenbank angelegt wurden.
Überladen von CAPL-Testfunktionen ist nun möglich, insbesondere beim Aufruf aus .NET heraus.
Externe Referenzen können nun auch in der StructuredMain-Methode mittels AddExternalRef gesetzt werden.
Der Occurrence Count Check steht nun auch in .NET zur Verfügung.
Umbenennen von CAPL-Bibliotheken welche in .NET-Testmodulen verwendet werden, ist nun besser unterstützt.
CAPL: Dateinamen von Logging-Blöcken können nun direkt aus Testmodulen heraus beeinflusst werden.
Sonstiges
Der Testausführungsdialog behält nun den expand/collapse-Status des Testfall-Baumes.
Der Testausführungsdialog wurde erweitert um die aktuell laufenden Testschritte besser beobachten zu können.
Der Testausführungsdialog wurde bezüglich des Filters von failed-Testfällen korrigiert.
Die Testfunktion <diagservice> kann nun fehlerhafte Antworten des Steuergeräts ignorieren.
Der Tester-Interaktionsdialog legt nun immer einen Eintrag in der Taskleiste an; der Dialog ist nun erreichbar auch wenn er im Hintergrund geöffnet ist.
Das Layout des Tester-Interaktionsdialogs ist nun verbessert.
Option .LIN:
Einfache Unterstützung von LIN2.2 LIN Description Files
Option .MOST:
VN2640: Erweiterter Funktionsumfang des MOST150 Interfaces von Vector
Unterstützung der Electrical Control Line (ECL): Über CAPL können Signal-Sequenzen definiert werden, die dann mit einer Auflösung von 1 µs auf die ECL aufgeprägt werden. Die Konfiguration des Glitch-Filters des ECL-Empfängers ermöglicht die Unterdrückung oder bewusste Detektion von Störimpulsen auf der ECL.
Unterstützung der synchronen Kanäle/Audio Features:
Streamen der synchronen Kanäle über USB von und zum PC
Ein entsprechendes Demo, mit dem Audiodaten auf Festplatte aufgezeichnet, oder Testsignale in den Ring eingespeist werden, liegt im Verzeichnis Demo_MOST_CN\MOST150Streaming.
Der S/PDIF.Ausgang kann nun über den Befehl MostSetSyncSpdifMute stumm geschaltet werden
Die Bandbreite, die auf den synchronen Kanälen reserviert werden kann, ist jetzt nicht mehr auf zwei Audiokanäle beschränkt. Es können nun beliebig viele synchrone Kanäle allokiert werden, z.B. um Bandbreitenengpässe auf MOST150 zu provozieren.
Erweiterte Stressmodi
Blockierung der Empfangspuffer für Kontrollbotschaften, Daten- und Ethernet-Pakete
Anzahl der Low Level Retries im Stressmodus kann konfiguriert werden
Der Mindestabstand der AMS-Botschaften kann nun niedriger konfiguriert werden, um einen höheren Durchsatz zu erzielen
MOST Botschaften mit variabler Länge werden jetzt auch mit einem Zeitstempel für den Beginn der Übertragung versehen. Dies erleichtert Abstands- und Zykluszeitmessungen auf MOST.
MOST High Protokoll (MHP)
Nach Abschluss der Übertragung eines MHP-Pakets ist nun der sofortige Zugriff auf die ggf. erzeugte Datei möglich, z.B. um die Bildinformation in einem Panel darzustellen. Zuvor musste auf den Abbau der Verbindung gewartet werden.
Automatische Konfiguration der Puffergrößen abhängig vom verwendeten Speedgrade.
Die Implementierung des MHP wurde an die MHP-Spezifikation 2V3-1 angepasst.
VAG TP 2.0 über MOST ist jetzt ins VAG Addon aufgenommen. Das VAG Addon enthält nun eine Modellierungs-DLL, mit der MOST Steuergeräte direkt über das TP 2.0 angesprochen werden können.
Symbolische Darstellung der Quittungszustände im Trace-Fenster und Zugriff auf diese über die CAPL-Selektoren PAck und CAck
Option .FlexRay:
FlexRay ISO TP: Neue Funktionen zur Fehlerinjektion ermöglichen die Konfiguration von Fehlerszenarien (z.B. verzögertes Senden, mehrfaches Senden und Ausfall von C-PDUs).
FIBEX Explorer: Sie können die Signalliste als CSV-Datei exportieren.
Diagnose: Zur Erhöhung des Durchsatzes zwischen Tester und ECU kann eine Diagnoseverbindung mehrere FlexRay-Slots verwenden.
Option .XCP/.AMD:
AMD: Das Adress-Update für die Mess- und Verstellgrößen in der A2L-Datei können Sie mit dem beiliegenden ASAP2-Updater-Tool durchführen; Die Steuergeräteadressen werden aus der MAP-Datei ausgelesen.
XCP und AMD: Die Freischaltung aller geschützten Ressourcen mittels Seed&Key-Algorithmus erfolgt beim Verbindungsaufbau zum Steuergerät.
Option .Scope:
Neue und überarbeitete Version der Scope Option mit Unterstützung für CAN und LIN
Unterstützung der neuen Scope-Hardware PS4227 von Picotech mit maximaler Abtastrate 100 MS/s und 32 MS Puffer
Option .Car2x:
Unterstützung von ASN.1-Basisfunktionalität mit PER-Encodierung/Decodierung
Mit dem neuen Kartenfenster können mehrere Objekte (ITS-Stationen) verfolgt werden.
Der Dialog "WLAN Hardware-Konfiguration" zeigt die Identifier von verfügbaren Geräten an.
Demo-Konfigurationen:
Erweiterte Car2xSystemDemo_CN.cfg mit ASN.1-Funktionalität inkl. PER-Encodierung/Decodierung sowie der Verwendung des neuen Kartenfensters.
Zusätzliche Demo ASN.1Support_CN.cfg
Option .IP:
IP-Filterblock
Ein Filter wird nun erst nach Bestätigung aus der Liste entfernt.
Korrektur der Zuordnung zu Durchlass- oder Sperrfilter nach dem Einfügen eines neuen Filters
Bis zu 32 Ethernet-Kanäle sind nun konfigurierbar.
Remote-CAN-Analyse: Die Behandlung der Rx/Tx-Richtung in CAPL-Knoten wurde korrigiert. Das ist z.B. notwendig für die Verwendung der OSEK_TP.DLL.
Option .J1939:
Interaktiver Generator: Bis zu 28 Datenbytes können nun für J1939-Parametergruppen konfiguriert werden.
Trace-Fenster: Fehlermeldungen innerhalb von Diagnosespeicherzugriffbotschaften (DM14/15) werden nun ebenfalls bei den Trace-Farben berücksichtigt.
Logging-Block: Der Trigger unterstützt die Eingabe einer J1939 PGN.
ASC-Logdateien mit symbolischer J1939-Interpretation unterscheiden Botschaftsnamen anhand unterschiedlicher Source-Adressen bei identischer PGN.
Korrigierte COM-Server-Methode GetJ1939Signal
J1939 Scanner: Aktualisierte Manufacturer Codes und Device Name Functions
J1939-Filterblock
Filterbedingungen für Parametergruppenbereiche unterstützen die Eingabe einer Zieladresse in einem gemischten PDU1/PDU2-Format-Bereich.
Verbesserte grafische Benutzeroberfläche
Die irreführende Meldung einer Datenbankinkonsistenz nach einer Änderung der Knotenadresse in der Datenbank bleibt aus.
J1939 CAPL-Erweiterungen: Vollständige Unterstützung im Standalone-Betrieb des VN8900
J1939/NMEA2000 Node Layer: Vollständige Unterstützung im Standalone-Betrieb des VN8900
J1939 Interaction Layer
Unterstützung zusätzlicher Sendetype
Unterstützung mehrfacher Adressen pro Knoten
Vollständige Unterstützung im Standalone-Betrieb des VN8900
Eine Sendeanforderung für eine Parametergruppe mit DLC>8 wird zwischengespeichert, falls das betreffende Transportprotokoll gerade verwendet wird.
J1939 Test Service Library: Der XML-Check "J1939 Request Violation" wurde um den Wert "timeout" für das Attribut "expect" erweitert.
GNSS Node Layer
Der Dateizugriff (GNSSAddWpFile) wird nun auch im RT-Betrieb und im Standalone-Betrieb unterstützt.
Vollständige Unterstützung im Standalone-Betrieb des VN8900.
Beispieldatenbank J1939.dbc
Die Parametergruppe NM (0x9300) wurde ergänzt.
Die Parametergruppen DPFC1, IC2, SERV und AT2TWCC haben nun eindeutige Signalnamen.
Die Parametergruppen CI (65259), DI (65131)) und VI (65260) inklusive der zugehörigen SigTypes wurden korrigiert.
Die Manufacturer Codes wurden aktualisiert.
Option .ISO11783:
Korrigiertes Template für ISO11783 Konfigurationen
ISO11783 Node Layer: Der Zugriff auf IOP- und Device-Description-Dateien wird nun auch im RT-Betrieb und im Standalone-Betrieb unterstützt (inkl. VN8900).
Beispieldatenbank ISO11783.dbc: Die Parametergruppe NM (0x9300) wurde ergänzt. Die Manufacturer Codes wurden aktualisiert.
Option .J1587:
Die Messung wird gestoppt, falls kein J1708-Transceiver angeschlossen ist.
CANdb++ Editor: Die Spalte "J1587 PID" zeigt den PID-Wert inklusive der Page an.
Trace-Fenster: Falls mehrere PIDs in einer Botschaft vorhanden sind, werden diese interpretiert und dargestellt.