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2011-11-10: CANalyzer 7.6 SP3 inkl. LIN, MOST, FlexRay, Car2x, IP, J1939, J1587

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Die folgenden Änderungen werden mit Service Pack 3 wirksam:

Generell:

  • Trace-Fenster
    • Das Trace-Output-Fenster kann in zwei Ansichten (Splitter-Funktion) aufgeteilt werden. Damit können Sie zwei unterschiedliche Zeitabschnitte parallel analysieren.
    • Markieren Sie im Trace-Fenster ein Signal einer Botschaft, dann wird im Datenfeld die Position des Signals hervorgehoben.
    • In der Spalte Date/Time können Sie sich zusätzlich die reale Zeit mit Datum und Uhrzeit anzeigen lassen. Diese Information wird auch bei Offline-Analysen berechnet.
  • Visual Sequencer
    • Die Befehle sind nun übersichtlicher sortiert und leichter auswählbar.
    • Mit dem Check-Befehl können Sie einfache Überprüfungen in Ihre Sequenzen integrieren.
    • Mit dem Write-Befehl können Sie Ergebnisse in eine Datei schreiben.
    • Sie können den Visual Sequencer auch im Standalone-Betrieb verwenden.
    • Sie können vorhandene Generatoren auch direkt in Visuelle Sequenzen umwandeln.
  • Standalone-Betrieb mit VN8900
    • Alle Daten können nun in einer BLF-Logging-Datei aufgezeichnet werden. Über einen CAPL-Knoten können Sie diese Aufzeichnung konfigurieren (z.B. Filtern, Zusatzinformationen eintragen,…).
    • Systemmeldungen werden auf dem VN8900 automatisch geloggt. Sie können diese im Standalone-Dialog oder im Standalone-Manager anzeigen.
    • Im Standalone-Dialog oder im Standalone-Manager können Sie Dateien, die während einer Messung erzeugt wurden, wieder auf den Bedien-PC hochladen.
    • Sie können mehrere Konfigurationen auf das VN8900 laden und davon eine für die nächste Messung auswählen.
    • Sie können nun unterschiedliche Status-Informationen des VN8900 über den Standalone-Manager abfragen (z.B.: aktive Konfiguration, Prozessorlast, laufende Messung,…).
  • Sie können die Vector Daten-Logger GL3000 und GL4000 nun als Interface-Hardware für reine Monitoring-Anwendungen einsetzen.
  • Monitoring Modus mit GL3000/GL4000: CANalyzer kann die Logger der GL3000 & GL4000 Familien als Monitoring Interface verwenden und damit die Bussysteme im Fahrzeug beobachten.
  • CANalyzer kann nun auch Dateien im TTL-Logging-Format einlesen.

Diagnose Feature Set:

  • Der Dialog Diagnose/ISO-TP-Konfiguration wurde überarbeitet. Durch die Baumstruktur können Sie nun einfacher navigieren und haben eine übersichtlichere Zuordnung von Diagnose-Beschreibungen.
  • MDX-Diagnosedateien für Ford werden nun auch unterstützt.
  • K-Line: Die Timing-Parameter können nun angepasst werden; Sie können nun festlegen, ob "ECHO of bytes sent" erwartet wird.

Option .LIN:

  • Einfache Unterstützung von LIN2.2 LIN Description Files

Option .MOST:

  • VN2640: Erweiterter Funktionsumfang des MOST150 Interfaces von Vector
    • Unterstützung der Electrical Control Line (ECL): Über CAPL können Signal-Sequenzen definiert werden, die dann mit einer Auflösung von 1 µs auf die ECL aufgeprägt werden; Die Konfiguration des Glitch-Filters des ECL-Empfängers ermöglicht die Unterdrückung oder bewusste Detektion von Störimpulsen auf der ECL.
    • Unterstützung der synchronen Kanäle/Audio Features:
      • Streamen der synchronen Kanäle über USB von und zum PC
      • Ein entsprechendes Demo, mit dem Audiodaten auf Festplatte aufgezeichnet, oder Testsignale in den Ring eingespeist werden, liegt im Verzeichnis Demo_MOST_CN\MOST150Streaming.
      • Der S/PDIF.Ausgang kann nun über den Befehl MostSetSyncSpdifMute stumm geschaltet werden
      • Die Bandbreite, die auf den synchronen Kanälen reserviert werden kann, ist jetzt nicht mehr auf zwei Audiokanäle beschränkt. Es können nun beliebig viele synchrone Kanäle allokiert werden, z.B. um Bandbreitenengpässe auf MOST150 zu provozieren.
    • Erweiterte Stressmodi
      • Blockierung der Empfangspuffer für Kontrollbotschaften, Daten- und Ethernet-Pakete.
      • Anzahl der Low Level Retries im Stressmodus kann konfiguriert werden.
      • Der Mindestabstand der AMS-Botschaften kann nun niedriger konfiguriert werden, um einen höheren Durchsatz zu erzielen.
      • MOST Botschaften mit variabler Länge werden jetzt auch mit einem Zeitstempel für den Beginn der Übertragung versehen. Dies erleichtert Abstands- und Zykluszeitmessungen auf MOST.
  • Symbolische Darstellung der Quittungszustände im Trace-Fenster und Zugriff auf diese über die CAPL-Selektoren PAck und CAck

Option .FlexRay:

  • FIBEX Explorer: Sie können die Signalliste als CSV-Datei exportieren.
  • Diagnose: Zur Erhöhung des Durchsatzes zwischen Tester und ECU kann eine Diagnoseverbindung mehrere FlexRay-Slots verwenden.

Option .Scope:

  • Neue und überarbeitete Version der Scope Option mit Unterstützung für CAN und LIN
  • Unterstützung der neuen Scope-Hardware PS4227 von Picotech mit maximaler Abtastrate 100 MS/s und 32 MS Puffer

Option .Car2x:

  • Unterstützung von ASN.1-Basisfunktionalität mit PER-Decodierung
  • Mit dem neuen Kartenfenster können mehrere Objekte (ITS-Stationen) verfolgt werden.
  • Der Dialog "WLAN Hardware-Konfiguration" zeigt die Identifier von verfügbaren Geräten an.

Option .IP:

  • Ein vorhandener Ethernet Packet Builder kann mit Hilfe des Menü "Ansicht" geöffnet werden.
  • IP-Filterblock
    • Ein Filter wird nun erst nach Bestätigung aus der Liste entfernt.
    • Korrektur der Zuordnung zu Durchlass- oder Sperrfilter nach dem Einfügen eines neuen Filters
  • Bis zu 32 Ethernet-Kanäle sind nun konfigurierbar.
  • Remote-CAN-Analyse: Die Behandlung der Rx/Tx-Richtung in CAPL-Knoten wurde korrigiert.

Option .J1939:

  • Interaktiver Generator: Bis zu 28 Datenbytes können nun für J1939-Parametergruppen konfiguriert werden.
  • Trace-Fenster: Fehlermeldungen innerhalb von Diagnosespeicherzugriffbotschaften (DM14/15) werden nun ebenfalls bei den Trace-Farben berücksichtigt.
  • J1939 Diagnosespeicherfenster: Verbesserte grafische Benutzeroberfläche
  • Logging-Block: Der Trigger unterstützt die Eingabe einer J1939 PGN.
  • ASC-Logdateien mit symbolischer J1939-Interpretation unterscheiden Botschaftsnamen anhand unterschiedlicher Source-Adressen bei identischer PGN.
  • Korrigierte COM-Server-Methode GetJ1939Signal
  • J1939 Scanner: Aktualisierte Manufacturer Codes und Device Name Functions
  • J1939 CAPL-Erweiterungen: Vollständige Unterstützung im Standalone-Betrieb des VN8900
  • J1939-Filterblock
    • Filterbedingungen für Parametergruppenbereiche unterstützen die Eingabe einer Zieladresse in einem gemischten PDU1/PDU2-Format-Bereich.
    • Verbesserte grafische Benutzeroberfläche
    • Die irreführende Meldung einer Datenbankinkonsistenz nach einer Änderung der Knotenadresse in der Datenbank bleibt aus.
  • Beispieldatenbank J1939.dbc
    • Die Parametergruppe NM (0x9300) wurde ergänzt.
    • Die Parametergruppen DPFC1, IC2, SERV und AT2TWCC haben nun eindeutige Signalnamen.
    • Die Parametergruppen CI (65259), DI (65131)) und VI (65260) inklusive der zugehörigen SigTypes wurden korrigiert.
    • Die Manufacturer Codes wurden aktualisiert.

Option .J1587:

  • Die Messung wird gestoppt, falls kein J1708-Transceiver angeschlossen ist.
  • CANdb++ Editor: Die Spalte "J1587 PID" zeigt den PID-Wert inklusive der Page an.
  • Trace-Fenster: Falls mehrere PIDs in einer Botschaft vorhanden sind, werden diese interpretiert und dargestellt.
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