NMEA 2000® ist ein auf J1939 basierendes Kommunikationsprotokoll der National Marine Electronics Association (NMEA®) für den Datenaustausch zwischen Steuergeräten im Schiff.
Eigenschaften und Vorteile:
Durch die konsequente Nutzung von CANoe.NMEA2000 begleitet das Werkzeug den Entwickler durch den gesamten Entwicklungsprozess, von der Planung bis zur Realisierung. Die in der Designphase erstellten und durch Simulation überprüften Modelle werden immer wieder in anderer Form weiterverwendet. So können zum Beispiel die Modelle zur Verifizierung der Implementierung und später zur Funktionsprüfung bei der Endkontrolle genutzt werden.
Für den Anwender entfällt die detaillierte Einarbeitung in das NMEA 2000® Protokoll und er kann sich so auf die eigentliche Aufgabe der Simulationserstellung bzw. der Datenanalyse konzentrieren. Dies steigert die Qualität des Entwicklungsprozesses sowie die Effizienz der Datenanalyse erheblich.
CANoe.NMEA2000 erweitert die Basisfunktionalität von CANoe um:
- Einfache Simulation
- Unterstützung der Transportprotokolle BAM, CMDT und Fast Packet
- Protokollspezifische Darstellung im Trace-Fenster
- GNSS/GPS-Darstellung und Simulation
- Grafische Darstellung der Netzwerkknoten (Scanner)
- Erweiterte Datenbasis
- Fehlercode-Monitor (DTC-Monitor)
- Diagnosespeicher-Dialog (DiagSpeicher)
- Diagnostic Trouble Code Monitor (DTC Monitor)
- Diagnostic Memory Dialog (DiagMem)
Detaillierte Informationen zu den Funktionen finden Sie in der Feature Matrix für CANoe und CANalyzer mit den Optionen NMEA2000, J1939 und ISO11783.
Neue Funktionen der Version 7.1:
Schaltfläche für zeitsynchrone Darstellung
- Die zeitsynchrone Darstellung der Daten kann mit Hilfe einer Schaltfläche aktiviert werden. Damit kommt der Anwender z.B. über eine Ortsinformation im GNSS-Monitor auf die entsprechende Parametergruppe im Trace-Fenster bzw. erhält am entsprechenden Zeitpunkt eine Messmarke im Grafikfenster oder umgekehrt.
CANdb++ Editor für Botschaften mit DLC>8 optimiert
- Vereinfachte Anordnung von Signalen für Botschaften mit DLC>8Byte
CAPL-Erweiterung
- Der Zuweisungsoperator unterstützt Parametergruppen mit DLC>8Byte.
Fehlermeldungen mit Zeitstempel
- Fehlermeldungen bzgl. Transportprotokolle enthalten im Write-Fenster einen Zeitstempel. Die Analyse der Ursache im Trace bzw. im Logfile wird dadurch vereinfacht.
Überarbeiteter J1939 Scanner
- Die Ansicht ist optimiert für dynamische Netzwerke, was das Nachvollziehen und die Analyse von Veränderungen der Netzwerkkonfiguration deutlich erleichtert.

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